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Meldung vom 15.02.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

100 Jahre Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Feierliche Konzerte erinnern an das außergewöhnliche Jubiläum

Während einer Pressekonferenz zum 100-jährigen Bestehen der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gaben Intendant Beat Fehlmann und Chefdirigent Michael Francis Einblicke in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Orchesters. Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf stellte die Bedeutung des Klangkörpers für die musikalische Versorgung des Landes heraus und würdigte das Orchester als bedeutenden kulturellen Botschafter für das Land und darüber hinaus.

Im September 1919, zehn Monate nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, taten sich in der Pfalz musikinteressierte, engagierte Bürger zusammen, um die Gründung eines Orchesters zu beschließen. Die Träger des vormaligen öffentlichen Musiklebens, die sieben in der Pfalz ansässigen Militärkapellen, mussten sich auflösen und hinterließen ein musikalisches Vakuum. So konstituierte sich in Landau in der Pfalz am 14. September 1919 der Philharmonische Orchesterverein für Pfalz und Saarland e. V. Nach Ansicht der künstlerischen Beiräte des Vereins sollte man in diesem Orchester „ein tiefernstes Kulturwerk erblicken, das der ganzen Pfalz zum Stolze gereiche“.

Erstes Konzert des Orchesters

Am 15. Februar 1920 gab das Orchester sein erstes Konzert im großen Saal der städtischen Festhalle in Landau. Es folgte eine erste Tournee mit Konzerten in Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim, Speyer, Pirmasens, Zweibrücken, Frankenthal und Kaiserslautern. Abgesehen von Frankenthal bringt die Staatsphilharmonie bis heute sinfonische Musik zu den Menschen an genau diese Orte. Über die Jahre sind die Städte Karlsruhe, Mainz, Worms und Wörth als regelmäßige Spielorte hinzugekommen. Darüber hinaus agiert das Staatsorchester mit zahlreichen Tourneen im In- und Ausland als kultureller Botschafter und strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus.

Auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Gründungskonzert und am gleichen Ort beginnen die Feierlichkeiten am 15. Februar 2020 im Beisein zahlreicher Ehrengäste, darunter Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf und der Oberbürgermeister der Stadt Landau Thomas Hirsch, mit dem Jubiläumskonzert in der Jugendstilfesthalle Landau. Einen Tag später wird das Programm in Ludwigshafen wiederholt. Neben Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck werden in Ludwigshafen auch viele Abonnenten und Freunde des Orchesters erwartet.

Mit Richard Strauss’ Tod und Verklärung und Beethovens 5. Sinfonie erklingen in den Festkonzerten zwei Werke, die auch schon vor 100 Jahren auf dem Programm standen. Richard Strauss ist dem Orchester kein Unbekannter: Bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen dirigierte er den Klangkörper höchstpersönlich. Als Bindeglied zwischen den beiden großen sinfonischen Werken erklingt Olivier Messiaens Zion Park et la Cité céleste (Zion Park und die himmlische Stadt), der letzte Satz aus dem zwölfteiligen Des Canyons aux étoiles … (Von den Canyons zu den Sternen). Weitere Informationen unter www.staatsphilharmonie.de

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