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Meldung vom 08.02.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Trauer um Dirigent Nello Santi

Der Dirigent starb im Alter von 88 Jahren in Zürich

Die Wiener Staatsoper und die Oper Zürich trauern um den bedeutenden italienischen Dirigenten Nello Santi, der am 6. Februar 2020 im Alter von 88 Jahren in Zürich verstorben ist. Dem Haus am Ring war er über viele Jahre verbunden: Er debütierte am 13. März 1960 mit Aida am Dirigentenpult der Wiener Staatsoper und leitete hier in weiterer Folge 79 Vorstellungen von 17 unterschiedlichen Werken, darunter die Premierenproduktion von Andréa Chenier in der Inszenierung von Otto Schenk, die heute noch am Spielplan steht, sowie u. a. Cavalleria Rusticana, Pagliacci, Otello, La forza del destino, Madama Butterfly, Rigoletto und Lucia di Lammermoor. Am 3. Oktober 1982 dirigierte er mit einer Vorstellung vom La Bohème zum letzten Mal an der Wiener Staatsoper.

Der 1931 geborene Nello Santi zählte zu den bekanntesten italienischen Dirigenten seiner Generation, der vor allem für seine Interpretation des italienischen Repertoires gefeiert wurde. Er debütierte 1951 in Padua und gastierte im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere an allen bedeutenden Opernhäusern, darunter an der New Yorker Met, in London, Japan sowie am Opernhaus Zürich.

Oper Zürich als künstlerische Heimat

Nello Santi war seit seinem Debüt mit Verdis Die Macht des Schicksals im Jahr 1958 dem Opernhaus Zürich zutiefst verbunden. Von 1958 bis 1969 war er der Musikdirektor des Hauses. Vierundneunzig Premieren hat er in über 60 Jahren in Zürich geleitet, unter vielen anderen drei Inszenierungen von Manon Lescaut, drei Liebestrank-Produktionen, fünf Premieren von Rigoletto und drei Inszenierungen von Donizettis Lucia di Lammermoor. Noch im vergangenen Jahr 2019 dirigierte er abermals eine Wiederaufnahme von Lucia di Lammermoor vor ausverkauftem Haus und einem jubelnden Publikum. Für die kommende Saison 2020/21 waren weitere Dirigate geplant. Die Intendanz von Andreas Homoki war die Achte, die er am Zürcher Opernhaus erlebt hat

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