Theater Lübeck bringt Beethoven-Zyklus unter Stefan Vladar
Start im Beethoven-Jahr mit dem 5. Sinfoniekonzert
Ludwig van Beethoven und seine Musik kennt man überall auf der Welt. Sein 250. Geburtstag wird im Jahr 2020 rund um den Erdball gefeiert werden. Generalmusikdirektor Stefan Vladar startet mit dem 5. Sinfoniekonzert am 02. und 03. Februar in der Musik- und Kongresshalle den über zwei Spielzeiten angelegten Zyklus aller neun Beethoven-Sinfonien mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck.
Auftakt zu diesem Konzert bildet Beethovens erste Ouvertüre, die 1800/01 im Rahmen der Ballettmusik zu Die Geschöpfe des Prometheus entstanden ist. Sie ist noch stark an klassischen Vorbildern wie Mozart orientiert und erinnert etwa an dessen späte Ouvertüre La Clemenza di Tito.
Die 1. Sinfonie von Ludwig van Beethoven wurde am 2. April 1800 in Wien uraufgeführt und schließt damit zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein neues Kapitel der sinfonischen Musik auf. Auch wenn in dieser Sinfonie die Vorbilder Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn noch deutlich zu erkennen sind, ist es doch die erste von neun ganz individuell geprägten Einzelwerken und nicht mehr Teil einer ähnlich gearteten Sinfonienserie. Der Werkbegriff bekommt bei Beethoven eine neue Ausrichtung, das einzelne Kunstwerk wird aufgewertet und bekommt eine unverwechselbare Eigenständigkeit. In der 1. Sinfonie deutet sich diese Entwicklung noch vorsichtig an und so waren die Reaktionen von Anfang an positiv: Sehr viel Kunst, Neuheit und Reichtum an Ideen.« Die Sinfonie beginnt mit dem gleichen Akkord, mit dem Beethoven auch die Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus beginnen ließ.
Beethovens 3. Sinfonie, die berühmt-berüchtigte Eroica, stößt durch ihre Modernität bei der Uraufführung 1805 zunächst auf einiges Unverständnis, aber nur wenig später heißt es, sie sei die größte, originellste, kunstvollste und zugleich interessanteste aller Sinfonien«. Beethoven schrieb die Sinfonie, als er den Plan fasste, nach Paris überzusiedeln. Es stand zu erwarten, dass ganz Europa von Napoleon Bonaparte erobert und beherrscht würde und der Komponist wollte, wenn es so weit sei, gleich im neuen Machtzentrum residieren. Nach der Einnahme Wiens und der Schlacht bei Austerlitz war Beethoven Ende 1804 jedoch desillusioniert und zerriss mit den Worten nun wird Napoleon auch alle Menschenrechte mit Füßen treten« angeblich die vormalige Napoleon-Widmung auf dem Titelblatt.
Karten für die Musik- und Kongresshalle sind aktuell noch in allen Preiskategorien für Montag, 03/02, erhältlich, für Sonntag, 02/02, gibt es nur noch wenige Karten
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
- Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
- Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
- Sinfonie Nr. 3 Es-Dur Eroica op. 55
Theaterkasse 0451/399 600 Kartenkauf online www.theaterluebeck.de
Weitere Meldungen vom 23.01.2020
- [23.01.2020] Leonard Bernstein Award des SHMF 2020 für Stathis Karapanos
-
Erstmals erhält damit ein Flötist den renommierten Preis
- [23.01.2020] Neues Internationales Opernfestival BAYREUTH BAROQUE
-
Start unter der Künstlerischen Leitung von Max Emanuel Cencic
- [23.01.2020] Theater Regensburg begrüßt 6.000 Abonnenten
-
Höchste Abonnenten-Zahl seit Einführung der Statistik
- [23.01.2020] Theater Lübeck bringt Beethoven-Zyklus unter Stefan Vladar
-
Start im Beethoven-Jahr mit dem 5. Sinfoniekonzert
