Korngolds "Die tote Stadt" an der Bayerischen Staatsoper
Jonas Kaufmann gibt sein Rollendebüt als Paul
Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt feiert am 18. November in einer Inszenierung von Simon Stone Premiere. Generalmusikdirektor Kirill Petrenko steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Jonas Kaufmann gibt sein Rollendebüt als Paul, an seiner Seite singen Marlis Petersen und Andrzej Filończyk. Mit Die tote Stadt bringt die Bayerische Staatsoper Erich Wolfgang Korngolds erfolgreichste Oper nach München. Korngold, geboren 1897 im tschechischen Brünn, komponierte bereits im Alter von sieben Jahren. Mit der Arbeit an Die tote Stadt begann er mit 20 Jahren. Uraufgeführt wurde die Oper am 4. Dezember 1920 zeitgleich in Hamburg und Köln. „Die stärkste Hoffnung der neuen deutschen Musik“ - so charakterisierte Giacomo Puccini den jungen Komponisten wenige Wochen davor. 1934 emigrierte Korngold von Wien nach Hollywood - dem Ort, an dem er die Musik zu mehr als 20 Filmen komponierte. Als einer von wenigen Opernschaffenden wurde er mit zwei Oscars ausgezeichnet (Anthony Adverse, 1937 sowie The Adventures of Robin Hood, 1939).
Die Oper in drei Bildern basiert auf Georges Rodenbachs symbolistischen Roman Bruges-la-Morte. Das Libretto wurde von Korngold zusammen mit seinem Vater unter dem Pseudonym Paul Schott verfasst.
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