Martin Dendievel beim Louis Spohr-Wettbewerb erfolgreich
Beim 25. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel gewann der belgische Dirigierstudent Martin Dendievel von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar am Wochenende den mit 5.000 Euro dotierten Louis-Spohr-Förderpreis sowie auch den Publikumspreis. Im Jubiläumsjahr war der Wettbewerb von der Internationalen Louis-Spohr-Stiftung erstmals für Dirigentinnen und Dirigenten ausgeschrieben worden. Ins Finale schaffte es auch ein weiterer Student der „Weimarer Dirigentenschmiede“ aus der Klasse von Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik: Alexander Letsch gewann neben dem Leipziger Studenten Davide Guarneri den mit 1.000 Euro dotierten Finalistenpreis.
Aus 30 Bewerbungen traf die Jury eine Vorauswahl und lud zwölf Dirigentinnen und Dirigenten aus Argentinien, Italien, Belgien und Deutschland zwischen 22 und 32 Jahren zum Louis-Spohr-Wettbewerb ein. Während die ersten zwei Wertungsrunden mit der Kammerphilharmonie Frankfurt in der hessischen Landesmusikakademie in Schlitz stattfanden, wurde das Finale im Staatstheater Kassel mit dem Staatsorchester Kassel ausgetragen. Zu dirigieren galt es für den späteren Sieger Martijn Dendievel die Streicherserenade von Tschaikowsky, das Mendelssohn-Violinkonzert, Beethovens 1. Sinfonie – sowie im Finale u. a. den Kopfsatz aus der 2. Sinfonie von Johannes Brahms.
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