Debüt-CD von Mariam Batsashvili
Mariam Batsashvili widmet sich in ihrem kommenden Warner-CD-Debüt (VÖ: 30. August 2019) ihrem Lieblingskomponisten Franz Liszt und beleuchtet dabei ein interessantes Kapitel: Liszts Verhältnis zu seinem Zeitgenossen Frédéric Chopin. Die beiden Klaviergiganten waren Freunde. Nach Chopins frühem Tod widmete Liszt dem Kollegen ein Buch und beschäftigte sich mit dessen Werk in Form von Bearbeitungen, indem er dessen Lieder für Klavier transkribierte. Die Eröffnung bildet mit Bénédiction de Dieu dans la Solitude eines der großen Beispiele für die spirituelle Seite des immer noch meist als rein technisch virtuos missverstandenen Komponisten. Das Album zeigt die 1993 geborene und in Tiflis und Weimar ausgebildete Mariam Batsashvili, Gewinnerin des Liszt-Wettbewerbs von Utrecht 2014, als eine der großen Pianistinnen der jungen Generation – und als geniale Liszt-Interpretin: „Seine Musik“, so die Pianistin, „wird so oft missverstanden. Viele halten ihn nur für geeignet, am Ende eines Programms mit für Effekt zu sorgen. Aber er war ein Künstler mit vielen Dimensionen, und ich habe es mir zum Ziel gemacht, das bei jeder Gelegenheit zu zeigen.“
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