Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 02.08.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Statement von Gerd Nachbauer zur Konzertabsage von Sir András Schiff 2020

Wenige Tage nach dem Abschluß der Juni-Schubertiade-Periode erhielt ich von Sir András Schiff eine Mail-Nachricht, die er mit seinem „Dank für die wunderschöne Zeit in Schwarzenberg“ und einem Lob für das „prachtvolle Festival“ einleitete. Dann übte er u.a. Kritik an der Künstler- und Programmauswahl und beschwerte sich darüber, daß ein anderer Pianist im Juni 2020 jenes Programm spielen wird, das eigentlich er spielen wollte.

In meiner Antwort bat ich Sir András Schiff, bei seinen Überlegungen einige Zusatzinformationen zu berücksichtigen. (Aus seinen Anmerkungen war zu schließen, daß er unsere Programme anscheinend nur oberflächlich gelesen hatte.) Weiters machte ich ihn darauf aufmerksam, daß wir sein Programm für den Juni 2020 erst sehr spät erhalten haben und dieses bereits sechs Monate zuvor einem anderen Pianisten zugesagt worden war. Abschließend erwähnte ich, daß seine wiederholten negativen Äußerungen über Steinway-Klaviere während des Meisterkurses von einem niederländischen Kritiker wörtlich zitiert worden waren und daß es im Publikum zahlreiche kritische Anmerkungen zu dem von ihm verwendeten Bösendorfer-Flügel und Vermutungen über die Hintergründe seiner Meinung über Steinway-Flügel gab. Für uns seien seine Bemerkungen nicht gerade angenehm, da unser Steinway-Flügel von allen anderen Pianisten täglich gelobt und sehr geschätzt wird.

Sir András Schiff reagierte mit der Ankündigung, daß er auf alle zukünftigen Auftritte bei der Schubertiade verzichte, stellte die Beurteilungskompetenz des Schubertiade-Publikums in Frage und äußerte sich abschließend noch sehr negativ über eine ganze Gruppe von bei uns regelmäßig auftretenden Künstlern.

Dankenswerterweise wird Elisabeth Leonskaja beim Konzert des Cuarteto Casals am 26. Juni 2020 das geplante Programm übernehmen und Lucas und Arthur Jussen, die vor wenigen Wochen ihr beeindruckendes Schubertiade-Debüt feiern konnten, werden die Klaviermatinee am 28. Juni 2020 gestalten.

Gerd Nachbauer (Geschäftsführer der Schubertiade GmbH)

Freitag, 26. Juni 2020, 20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert, Preise III

Cuarteto Casals, Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur, op. 33/2 „Der Scherz“

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett g-Moll, KV 478

Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur, op. 44

Sonntag, 28. Juni 2020, 11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klaviermatinee, Preise I

Lucas und Arthur Jussen, Werke für Klavier zu vier Händen:

Ludwig van Beethoven: Acht Variationen über ein Thema des Grafen von Waldstein

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate D-Dur, KV 381

Franz Schubert: Fantasie f-Moll, D 940; Allegro a-Moll, D 947 „Lebensstürme“

Maurice Ravel: „Ma mère l‘oye“

Fazil Say: „Night“

Weitere Meldungen vom 02.08.2019

[02.08.2019] Festival AlpenKlassik und International Summer School in Bad Reichenhall
[02.08.2019] Programmänderung beim Konzert von Víkingur Ólafsson
[02.08.2019] SoundTrack_Cologne Ehrenpreis 2019 geht an Klaus Doldinger
[02.08.2019] Statement von Gerd Nachbauer zur Konzertabsage von Sir András Schiff 2020

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige