Mirga Gražinytė-Tyla am Pult der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
Die Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla gibt ihr Debut im Bremer Abonnement und hat dafür mit der konzertanten Aufführung von Claude Debussys Pelléas et Mélisande eine berührend schöne Oper ausgesucht. Debussy schrieb ab 1892 an dieser Oper. Er arbeitete immer wieder unterbrochen durch Pausen und Zweifel in den folgenden zehn Jahren daran, bis Pelléas et Mélisande schließlich im April 1902 an der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt wurde.
Gražinytė-Tyla, Anfang 30 und erste Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra, wird eine Weltkarriere prophezeit. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dirigierte sie bereits 2016 beim Abschlusskonzert des Heidelberger Frühlings, als der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert dem ungewöhnlichen Bremer Klangkörper den Preis ›Orchester des Jahres‹ von Deutschlandradio verlieh.
Bei der Realisierung der Oper handelt es sich um ein Herzensprojekt von Mirga Gražinytė-Tyla. Vor rund zwei Jahren begann sie persönlich die jungen Gesangssolisten für das konzertante Projekt auszusuchen und probt seitdem kontinuierlich und intensive mit ihnen. Die konzertante Opernaufführung beginnt um 20 Uhr, Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. April 2018 im Konzerthaus Die Glocke.
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