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Meldung vom 27.09.2017

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Neue Gesamtaufnahme der Orgelwerke von J.S. Bach mit Peter Kofler

Mit Peter Kofler, seit 2008 amtierender Organist an der Jesuitenkirche St. Michael München, sentsteht derzeit eine neue Gesamtaufnahme des Orgelwerks von Johann Sebastian Bach. Seit der bahnbrechenden ersten deutschen Gesamteinspielung durch Helmut Walcha, beginnend 1947, hat sich nicht nur das Bach-Bild stark verändert, sondern auch das Bewusstsein für das „richtige“ Instrumentarium und die stilistisch angemessene Interpretation. 2011 wurde die Orgel in St. Michael durch die Firma Rieger aufwändig reorganisiert und um ein „deutsches Schwellwerk“ erweitert. Die heutige Rieger-Orgel der Münchner Michaelskirche ist mit ihren 75

Registern, verteilt auf 4 Manuale und Pedal, ein faszinierendes Instrument auch für die Bach-Interpretation. Verfügt sie doch, neben klar zeichnenden Prinzipal-Registern, Aliquot-Mischungen und charakteristischen Zungenstimmen auch über jene „milden“ und empfindsamen Klangfarben, die Bach nachweislich ebenfalls am Herzen lagen für die Darstellung seiner Musik.

Die moderne Rieger-Orgel als Dreh- und Angelpunkt dieses ambitionierten Bach-Projekts soll jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass dem Interpreten der historisch adäquate Blick auf Bachs Musik zentrales Anliegen ist: ein ausgiebiges Quellenstudium und die Erfahrung im Umgang

mit historischen Instrumenten Maximen sowie die Kenntnis der immens wichtigen barocken Rhetorik sind für den Organisten und Cembalisten Peter Kofler der Ausgangspunkt seiner Bach-Interpretation. Und letztlich lag auch in „klangphilosophischen“ Überlegung eines der Argumente für eine

weitere Bach-Gesamteinspielung: denn über die künstlerische Interpretation hinaus, sollten doch auch die Möglichkeiten des heute technisch Machbaren ausgeschöpft werden. Deshalb entschied sich Tonmeister Martin Fischer für eine eigens konstruierte Surround-Mikrofonierung unter Nutzung einer im Vergleich zur CD 4-fach höheren Samplingrate (192 kHz) – letztere verantwortlich für eine möglichst detailreiche Auflösung des digital gewandelten Audio-Signals.

Als momentan bestmöglicher Wiedergabe-Standard bot sich das 10-kanalige Auro 3D an, die Weiterentwicklung früherer Surround-Formate wie 5.1., 7.1. bzw. 2+2+2. Denn bei Auro 3D werden nicht nur die natürlichen Laufzeiten des Schalls in horizontaler Richtung (vorne-hinten-seitlich) abgebildet, sondern auch die akustische Vertikale (Raumhöhe). Gerade sie ist für das möglichst authentische Erleben einer Orgelaufnahme von Bedeutung. Um jedoch das so realisierte Bach-Projekt möglichst vielen Hörerinnen und Hörern zugänglich zu machen, wurde eigens eine Internetplattform eingerichtet, über die die verschiedenen Audio-Formate zu beziehen sind: von hochauflösenden Formaten bis hin zum weit verbreiteten mp3. Weitere Informationen unter www.opusbach.de

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