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Meldung vom 12.09.2017

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Gérard Korsten verlässt das Symphonieorchester Vorarlberg 2018

Seit 2005 ist Gérard Korsten bereits Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg. Nach dem Ende der Saison wird er diese Funktion im Sommer 2018 abgeben. Er stand dann 13 Saisonen lang regelmäßig am Pult des Symphonieorchesters. „Ich habe das Gefühl, dass dem Orchester nach einer so langen Zeit jetzt neue Impulse guttun“, begründet Korsten seinen Entschluss. Er blicke dankbar auf die enge Zusammenarbeit zurück: „Das Orchester hat sich unglaublich positiv entwickelt und auch ich hatte hier die Möglichkeit, viele unterschiedliche Programme zu dirigieren und mich als Dirigent weiterzuentwickeln.“

Der Präsident des Symphonieorchesters, Manfred Schnetzer, und Geschäftsführer Thomas Heißbauer danken Korsten gemeinsam für seinen langjährigen Einsatz. „Gérards Energie und seine Freude an der Arbeit haben auf das ganze Orchester ausgestrahlt“, schildert Heißbauer. „Er hat das Orchester mit seiner Persönlichkeit und seinem künstlerischen Verständnis geprägt.“ Seine Vergangenheit als hervorragender Geiger sei besonders bei der Arbeit mit den Streichern spürbar gewesen.

Korsten bleibt dem Symphonieorchester Vorarlberg aber auch in Zukunft erhalten. Er wird weiterhin ein Abokonzert pro Jahr leiten – als Chefdirigent waren es zuletzt drei Abokonzerte pro Jahr. „Über diese weitere Zusammenarbeit freuen wir uns sehr“, betont Präsident Schnetzer. „Darin kommt auch die enge Verbundenheit von Gérard Korsten und unserem Orchester zum Ausdruck.“

Für die Nachbesetzung werde sich das Orchester „bewusst Zeit nehmen“, kündigt Geschäftsführer Heißbauer an. „Wir werden in nächster Zeit Gespräche führen, und schauen, wer wirklich gut zu uns und unserem Anforderungsprofil passt“, schildert Heißbauer. In den vergangenen Jahren habe das Orchester mit vielen interessanten Persönlichkeiten zusammengearbeitet, es gebe darüber hinaus aber einige weitere Kandidaten. Weitere nformationen: www.sov.at

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