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Meldung vom 15.08.2017

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Perfektes Finale der 3. KunstKlang-Saison

Am 13. August fand die 3. KunstKlang-Saison mit einer ausverkauften Vorstellung von „Peer Gynt – Ein norwegischer Mythos“ ein perfektes Finale: Sopranistin Christiane Karg, Pianist Gerold Huber, Rezitator und Regisseur Achim Conrad sowie die Schauspieler des Kreuzgangspiele Ensembles liefen in der Neuinszenierung des Klassikers zur Höchstform auf.

Selbst Wettergott Petrus hatte ein Einsehen: Nach extremer Hitze mit Gewittern und einem nachfolgenden Kälteeinbruch wartete der Abend des 13. August mit angenehmen Sommerabend-Temperaturen auf. Mit den letzten Sonnenstrahlen betrat um 20.30 Uhr das Dutzend Akteure die historische Freiluftbühne der Feuchtwanger Kreuzgangspiele – Schauspieler, Musiker und, als Stargast mit Heimvorteil, die zweifache ECHO Klassik-Gewinnerin Christiane Karg aus Feuchtwangen. Die KunstKlang-Initiatorin und künstlerische Leiterin wuchs mit Blickkontakt zu den Kreuzgangspielen auf, ein Auftritt in dieser vertrauten Umgebung ist für die weltweit renommierte Opernsängerin deshalb immer etwas Besonderes.

Vor allem dieser Auftritt am 13. August. Denn geboten war eine erstmalig und vermutlich einmalig aufgeführte Version des Klassikers „Peer Gynt – Ein norwegischer Mythos.“ Für die neue Bearbeitung sorgten Christiane Karg, Pianist Gerold Huber, Rezitator und Regisseur Achim Conrad sowie Dr. Maria Wüstenhagen vom Kulturbüro Feuchtwangen. „Die Inszenierung passt nicht unbedingt in eine Schublade“, sagt Dr. Wüstenhagen, „sie ist eine Kombination aus szenischer Lesung und musikalischer Darbietung.“ Perspektiven wurden dabei geändert und weitere Musikstücke – aus dem Repertoire von Peer Gynt-Komponist Edvard Grieg – sorgfältig integriert. Dr. Maria Wüstenhagen: „Das Schöne ist, dass sich die neuen Elemente nahtlos in die Inszenierung einfügen. Man spürt keinen stilistischen Bruch.“ So sahen das wohl auch die über 500 Zuschauer, die das hochkarätige Ensemble nach der Aufführung frenetisch feierten.

Am 1. November geht KunstKlang mit Das Marienleben von Paul Hindemith in die nächste Spielzeit – erneut mit Weltstar und Lokal-Matadorin Christiane Karg, dieses Mal unterstützt von Pianistin Liese Klahn und Rezitator Max von Pufendorf. In Das Marienleben vertonte Komponist Paul Hindemith einen Gedichtzyklus von Rainer Maria Rilke. Offenbar so großartig, dass selbst Jahrhundert-Pianist Glenn Gould einst vom „größten Liedzyklus, der je geschrieben wurde“ schwärmte.

Sopranistin Christiane Karg ist Initiatorin und künstlerische Leiterin von KunstKlang. 2010 und 2016 wurde sie mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Träger der Konzertreihe ist die Stadt Feuchtwangen, Medienpartner der Bayerische Rundfunk. Bayern Klassik schneidet einen Teil der Konzerte mit.

Tickets für die KunstKlang-Saison 2017/2018 sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Informationen zu dieser Konzertreihe sind über die Internetseite www.kunstklang-feuchtwangen.de abrufbar. Zusätzlich steht Klassik-Liebhabern und allen Interessierten das Kulturbüro Feuchtwangen bei Fragen und Kartenbestellungen zur Seite: Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852-90444, kulturamt@feuchtwangen.de. Informationen gibt es auch auf reservix.de sowie auf der facebook-Seite von KunstKlang.

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