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Meldung vom 25.04.2017

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Nachwuchspreise der Hamburger Opernstiftung

Der Bariton Alexey Bogdanchikov und die Tänzerin des Hamburg Ballett Emilie Mazoń sind die diesjährigen Träger des Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preises. Der Eduard Söring-Preis geht in diesem Jahr an die stellvertretende Solo-Cellistin Clara Grünwald. Die mit je 8.000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden am 22. April 2017 im Rahmen des Operndinners von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper vergeben. Bei der Wahl der Preisträger folgt die Opernstiftung der Empfehlung des Opernintendanten Georges Delnon, des Ballettintendanten Professor John Neumeier sowie des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano.

Der junge russische Bariton Alexey Bogdanchikov wurde 1985 in Taschkent (Usbekistan) geboren. Er studierte am Opernzentrum Galina Wischnewskaja und am Staatlichen Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium, wo er sein Studium im Oktober 2012 mit dem Master-Abschluss in Musik beendete. 2012 gewann Alexey Bogdanchikov den 2. Preis beim renommierten europäischen Gesangswettbewerb „Debut“. Darüberhinaus nahm er an verschiedenen russischen Gesangswettbewerben teil und gewann Preise in Smolensk (2006) und Rusa (2007). 2010 gewann er den Armel Opernwettbewerb in Ungarn. 2011 debütierte Alexey Bogdanchikov am Teatro Comunale di Bologna als Wolfram in Wagners Tannhäuser. 2013 repräsentierte Alexey Bogdanchikov Russland beim BBC Cardiff Singer of the World Competition. In der Saison 2011/2012 wurde er Stipendiat im Opernstudio der Deutschen Oper Berlin. 2014 wurde Alexey Bogdanchikov Ensemblemitglied am Kolobov Novaya Opera Theatre in Moskau, wo er sein Debut als Onegin gab. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Alexey Bogdanchikov Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg.

Emilie Mazoń ist seit 2014 Ensemblemitglied im Hamburg Ballett. 1995 in Hamburg geboren, begann sie ihre Tanzausbildung an der School of The Georgia Ballet. Gigi Hyatt und Janusz Mazoń, selbst ehemalige Erste Solisten des Hamburg Ballett, waren ihre einflussreichsten Lehrer. Nach dem Wechsel an die Ballettschule des Hamburg Ballett wurde sie von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert, machte 2013 ihren Abschluss und wurde unmittelbar darauf als Aspirantin übernommen. Im Januar 2016 sprang Emilie Mazoń für die verletzte Alina Cojocaru bei der Tournee des Hamburg Ballett nach Moskau ein und konnte als Folge gleich zwei Premieren feiern: Auf der Historischen Bühne des Bolschoi-Theaters gab sie ihr Rollendebüt in der weiblichen Hauptrolle von John Neumeiers Peer Gynt und absolvierte damit zugleich ihren ersten großen Auftritt in Russland. Zuletzt übernahm Emilie Mazoń kurzfristig die Hauptrolle in der Wiederaufnahme von John Neumeiers Ballett „Die Möwe“. Unmittelbar nach der ersten Vorstellung ernannte John Neumeier sie zur Solistin des Hamburg Ballett ab der Spielzeit 2017/18.

Clara Grünwald wurde 1990 in München geboren und erhielt im Alter von 6 Jahren ihren ersten Cellounterricht. Von 2009 bis 2015 studierte sie bei Prof. Martin Ostertag in Karlsruhe und besuchte Meisterkurse bei Wolfgang Emanuel Schmidt, Wolfgang Boettcher, Guido Schiefen, Thomas Demenga und Morten Zeuthen. Clara Grünwald war Stipendiatin der Heinrich-Hertz-Gesellschaft (2009) und von Yehudi Menuhin „Live Music now“ (2012). Orchestererfahrung sammelte Clara Grünwald als Aushilfe bei den Münchner Philharmoniker oder in der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Seit 2016 ist sie stellvertretende Solo-Cellistin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg.

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