Kent Nagano dirigiert Bruckner in der Elbphilharmonie
Anton Bruckners monumentale 8. Symphonie hat sich Kent Nagano für das zweite Konzertprogramm des Philharmonischen Staatsorchesters in der Elbphilharmonie ausgesucht. Am 19./20. Februar 2017 präsentieren die Philharmoniker dieses rund 80-minütige Werk in Hamburgs neuem Konzerthaus. Doch den Konzertauftakt hat zunächst die neue Klais-Orgel der Elbphilharmonie: Christian Schmitt spielt Solo-Werke von Messiaen und Bach. Die beiden Konzerte findet statt im Rahmen des Elbphilharmonie-Festivals „Lux aeterna“. Das Konzert am Montagabend ist außerdem Themenschwerpunkt der Reihe „Musik und Wissenschaft“.
Historisch und musikalisch stammen Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Anton Bruckner aus völlig unterschiedlichen Epochen. Doch eines verbindet sie: der Glaube. Die eigene Schöpferkraft verstanden sie als eine göttliche Gabe. So gilt Messiaens Livre du Saint Sacrement als eine Art Glaubensbekenntnis, Bruckners Musik vereint zugleich Weltliches und Religiöses und Bach war wie kaum ein Komponist geleitet von seiner tiefen Religiosität.
Die Konzerte finden statt im Rahmen des Elbphilharmonie-Festivals „Lux aeterna“, das vom 9. bis 28. Februar 2017 als „Musikfest für die Seele“ Klänge, Stile und Werke vereint, die um Spiritualität und Transzendenz kreisen. 60 Minuten vor dem Sonntags-Konzert gibt es im Großen Saal eine Konzerteinführung mit Prof. Dr. Dieter Rexroth.
6. Philharmonisches Konzert
Sonntag, 19. Februar 2017, Elbphilharmonie, 11 Uhr
Montag, 20. Februar 2017, Elbphilharmonie, 20 Uhr
Christian Schmitt (Orgel)
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Kent Nagano (Dirigent)
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