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Besprechung heute

Agostino Steffani

Orlando Generoso - Opera in 3 Acts
Ensemble 1700 • Dorothee Oberlinger

Prospero Classical 3 CD PROSP0146

Ludovico Ariostos Kreuzritter-Epos Orlando furioso (1516/32) war eine schier unerschöpfliche Quelle für die Oper des 18. Jahrhunderts. Die bekanntesten Adaptionen stammen von Antonio Vivaldi (Orlando furioso), Georg Friedrich Händel (Alcina) und Joseph Haydn (Orlando paladino). Einen Vorläufer hat Agostino Steffani (1654-1728), der nicht nur als Musiker, sondern auch als Politiker eine Kapazität war, 1691 für den Hof von Hannover geschaffen: Orlando generoso war dort wie später an der Hamburger Gänsemarkt Oper sehr erfolgreich und erfuhr im vergangenen Jahr in der Pflanzenhalle des Potsdamer Schlosses Sanssouci eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Der Audio-Mitschnitt der Aufführung liegt jetzt beim Schweizer Label Prospero vor und offenbart uns ein musikalisches Meisterwerk, das als eine wirkliche Entdeckung gelten kann.

Terry Wey (Orlando - Countertenor) Hélène Walter (Angelica - Sopran) Natalia Kawalek (Medoro - Mezzosopran) Shira Patchornik (Bradamante - Sopran) Morton Grove Frandsen (Ruggiero - Countertenor) Sreten Manojlović (Atlante - Bariton) Gabriel Diaz (Galafro - Countertenor) Ensemble 1700 (Ensemble für Alte Musik) Dorothee Oberlinger (Dirigentin)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Rollendebüt von Sonya Yoncheva als Julia im "La Vestale"

Erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin

Am 26. September 2026 gibt Sonya Yoncheva an der Staatsoper Unter den Linden ihr Rollendebüt als Julia, die titelgebende Vestalin in Gaspare Spontinis La Vestale. Die Neuproduktion (eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris) von Lydia Steier ist die erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27. Die musikalische Leitung übernimmt Carlo Rizzi. An ihrer Seite sind David Butt Philip als Licinius, Marina Prudenskaya als Grande Vestale, Siyabonga Maqungo als Cinna und Adrian Sâmpetrean als Souverain Pontife zu erleben. Es spielen die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor. Die Oper wird in französischer Sprache aufgeführt.
[25.09.2026]

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Ensemble La Tempête präsentiert „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi

Halbszenische Aufführung des Meisterwerks in der Philharmonie Essen mit Begleitformat „Music Lectures“

Claudio Monteverdis 1610 in Venedig veröffentlichte Marienvesper zählt zu den großen geistlichen Kompositionen des frühen Barock. Am Samstag, 3. Oktober, um 19:00 Uhr sind Simon-Pierre Bestion und seine Compagnie La Tempête mit diesem bedeutenden Werk im Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen zu erleben. Bei ihrer Interpretation betonen sie den festlichen und theatralischen Charakter der Marienvesper und betrachten sie gewissermaßen als eine Art geistliche Oper, die der Jungfrau Maria gewidmet ist. Daraus resultiert eine lebendige halbszenische Aufführung, die bewusst Gefühle ausdrückt und anspricht. Zugleich nehmen die Musiker das Publikum mit auf eine fantasievolle Reise durch die Klangwelt des Mittelmeerraums.
[25.09.2026]

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Fine Arts Quartet zu Gast im Orchesterzentrum|NRW

Meisterwerke von Brahms und Schubert und den Gästen Juan-Miguel Hernandez und Alexander Hülshoff

Am Dienstag, 29. September 2026, um 18:30 Uhr ist das international renommierte Fine Arts Quartet im Kammermusiksaal des Orchesterzentrum|NRW zu erleben. Gemeinsam mit den Gastmusikern Juan-Miguel Hernandez (Viola) und Alexander Hülshoff (Violoncello) widmet sich das Ensemble zwei herausragenden Meisterwerken der romantischen Kammermusikliteratur: Johannes Brahms’ Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 und Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D 956.
[25.09.2026]

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Jetzt erschienen: Buch "Frankfurt Music City"

Herausgegeben von Stefan Dabruck bei Frankfurter Allgemeine Buch

Frankfurt ist eine Musikstadt – nur kaum jemand weiß es. Zwischen Jazz, Techno, Hip Hop, Rock, Pop, Avantgarde und Klassik pulsiert eine Szene, deren Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Der opulente und hochwertige Bildband „Frankfurt Music City“, herausgegeben von Stefan Dabruck und entstanden in Zusammenarbeit mit der Leica Galerie Frankfurt, präsentiert eindrucksvolle Fotos und erzählt die Geschichten ganz unterschiedlicher Musikerinnen und Musiker.
[25.09.2026]

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Kalenderblatt

Peter Dvorský 75. Geburtstag

Der slowakische Opernsänger Peter Dvorský gehört zu den weltbesten Tenören seiner Generation. Er wurde auch als „Pavarotti aus der Slowakei“ bezeichnet und wurde offiziell zu den vier besten Tenören der Welt neben Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras gezählt. Pavarotti selbst bezeichnet ihn als seinen „legitimen Nachfolger“. Peter Dvorský wurde am 25. September 1951 in Partizánske geboren. Von 1969 bis 1973 studierte er Gesang am Konservatorium in Bratislava bei Ida Černecká. Er galt als außergewöhnliches Talent und wurde bereits als Student 1972 in der Oper des Slowakischen Nationaltheaters engagiert. Seinen ersten Erfolg hatte er hier in der Rolle des Lensky in Tschaikowskys Oper Eugen Onegin. 1973 gewann Peter Dvorský den nationalen Gesangswettbewerb von Mikuláš Schneider-Trnavský in Trnava, 1974 den ersten Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und 1975 den ersten Platz im Gesangswettbewerb beim Genfer Internationalen Musikwettbewerb. Dies brachte ihm ein einjähriges Engagement an der Mailänder Scala ein (1975–1976). Im Anschluss daran hatte er Engagements bei den bedeutendsten Opernbühnen im Ausland.

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Dimitri Schostakowitsch 120. Geburtstag

Dmitri Schostakowitsch ist neben Igor Strawinski, Sergei Prokofieff, Sergei Rachmaninow und Alexander Scriabin der bedeutendste Komponist Russlands im 20. Jahrhundert. Geboren wurde er am 25. September 1906 in Sankt Petersburg als zweites von drei Kindern des Ehepaares Dmitri und Sofia. Seine Mutter, eine Pianistin, weckte und förderte sein musikalisches Talent. 1919-1925 studierte er am Leningrader Konservatorium, u.a. unter Alexander Glasunow. Noch während seines Studiums schrieb er 18jährig seine erste Sinfonie, die im In- und Ausland sensationellen Erfolg hatte – u.a. führte sie auch Bruno Walter in Berlin auf. In rascher Folge schrieb er weitere Sinfonien und war außerordentlich produktiv und vielseitig.

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<h2 class="bereich">Aktuelle Meldungen</h2> <div class="genderhinweis"><h5>Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes</h5> <p>Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.</p></div> <article> <h2>Rollendebüt von Sonya Yoncheva als Julia im "La Vestale"</h2> <h3>Erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin</h3> <figure class="links" style="width:140px;"> <img src="/images_web/Sonya_Yoncheva_32103_1.jpg" width="140" height="92,96" alt="Sonya Yoncheva, Foto: Manfred Baumann" title="Sonya Yoncheva, Foto: Manfred Baumann"> <figcaption>Sonya Yoncheva, Foto: Manfred Baumann</figcaption> </figure> <p>Am 26. September 2026 gibt <b>Sonya Yoncheva</b> an der <b>Staatsoper Unter den Linden</b> ihr Rollendebüt als Julia, die titelgebende Vestalin in <b>Gaspare Sponti</b>nis <b>La Vestale</b>. Die Neuproduktion (eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris) von <b>Lydia Steier</b> ist die erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27. Die musikalische Leitung übernimmt <b>Carlo Rizzi</b>. An ihrer Seite sind David Butt Philip als Licinius, Marina Prudenskaya als Grande Vestale, Siyabonga Maqungo als Cinna und Adrian Sâmpetrean als Souverain Pontife zu erleben. Es spielen die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor. Die Oper wird in französischer Sprache aufgeführt.<br /> <b>[25.09.2026]</b></p> <p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32103">&#187;weiterlesen&#171;</a></p> </article> <article> <h2>Ensemble La Tempête präsentiert „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi</h2> <h3>Halbszenische Aufführung des Meisterwerks in der Philharmonie Essen mit Begleitformat „Music Lectures“</h3> <figure class="links" style="width:140px;"> <img src="/images_web/Compagnie_La_Tempete_32101_1.jpg" width="140" height="92,96" alt="Compagnie La Tempête, Foto: Leo-Paul Horlier Photoheart" title="Compagnie La Tempête, Foto: Leo-Paul Horlier Photoheart"> <figcaption>Compagnie La Tempête, Foto: Leo-Paul Horlier Photoheart</figcaption> </figure> <p><b>Claudio Monteverdis</b> 1610 in Venedig veröffentlichte <i>Marienvesper</i> zählt zu den großen geistlichen Kompositionen des frühen Barock. Am <b>Samstag, 3. Oktober, um 19:00 Uhr</b> sind <b>Simon-Pierre Bestion</b> und seine <b>Compagnie La Tempête</b> mit diesem bedeutenden Werk im Alfried Krupp Saal der <b>Philharmonie Essen</b> zu erleben. Bei ihrer Interpretation betonen sie den festlichen und theatralischen Charakter der <i>Marienvesper</i> und betrachten sie gewissermaßen als eine Art geistliche Oper, die der Jungfrau Maria gewidmet ist. Daraus resultiert eine lebendige halbszenische Aufführung, die bewusst Gefühle ausdrückt und anspricht. Zugleich nehmen die Musiker das Publikum mit auf eine fantasievolle Reise durch die Klangwelt des Mittelmeerraums.<br /> <b>[25.09.2026]</b></p> <p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32101">&#187;weiterlesen&#171;</a></p> </article> <article> <h2>Fine Arts Quartet zu Gast im Orchesterzentrum|NRW</h2> <h3>Meisterwerke von Brahms und Schubert und den Gästen Juan-Miguel Hernandez und Alexander Hülshoff</h3> <figure class="links" style="width:140px;"> <img src="/images_web/Das_Fine_Arts_Quartet_32100_1.jpg" width="140" height="93,52" alt="Das Fine Arts Quartet, Foto: Fine Arts Quartet privat" title="Das Fine Arts Quartet, Foto: Fine Arts Quartet privat"> <figcaption>Das Fine Arts Quartet, Foto: Fine Arts Quartet privat</figcaption> </figure> <p>Am Dienstag, 29. September 2026, um 18:30 Uhr ist das international renommierte Fine Arts Quartet im Kammermusiksaal des Orchesterzentrum|NRW zu erleben. Gemeinsam mit den Gastmusiker<b>n Juan-Miguel Hernandez</b> (Viola) und <b>Alexander Hülshoff</b> (Violoncello) widmet sich das Ensemble zwei herausragenden Meisterwerken der romantischen Kammermusikliteratur: Johannes Brahms’ Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 und Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D 956.<br /> <b>[25.09.2026]</b></p> <p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32100">&#187;weiterlesen&#171;</a></p> </article> <article> <h2>Jetzt erschienen: Buch "Frankfurt Music City"</h2> <h3>Herausgegeben von Stefan Dabruck bei Frankfurter Allgemeine Buch </h3> <figure class="links" style="width:140px;"> <img src="/images_web/_32104_1.png" width="140" height="185,4255319149" alt="Foto: Frankfurter Allgemeine Buch" title="Foto: Frankfurter Allgemeine Buch"> <figcaption>Foto: Frankfurter Allgemeine Buch</figcaption> </figure> <p><b>Frankfurt ist eine Musikstadt</b> – nur kaum jemand weiß es. Zwischen Jazz, Techno, Hip Hop, Rock, Pop, Avantgarde und Klassik pulsiert eine Szene, deren Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Der opulente und hochwertige <b>Bildband „Frankfurt Music City“</b>, herausgegeben von <b>Stefan Dabruck</b> und entstanden in Zusammenarbeit mit der <b>Leica Galerie Frankfurt</b>, präsentiert eindrucksvolle Fotos und erzählt die Geschichten ganz unterschiedlicher Musikerinnen und Musiker.<br /> <b>[25.09.2026]</b></p> <p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32104">&#187;weiterlesen&#171;</a></p> </article>

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