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Claudio Abbado

Biographie

26.6.1933geboren in Mailand (Italien).
ab 1949Studium am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand (Klavier, Orchesterleitung und Komposition).
1955Studium in der Dirigierklasse von Hans Swarovsky in Wien.
1958Gewinn des Kussewitzky-Preises in Tanglewood, USA.
1960Debüt an der Mailänder Scala im Rahmen der Festwochen zum 300. Geburtstag von Alessandro Scarlatti.
1963Gewinn des Mitropoulos-Wettbewerbes in New York, Karajan lädt ihn ein, in Salzburg Mahlers zweite Sinfonie mit den Wiener Philharmonikern aufzuführen.
1965UA von Giacomo Manzonis Oper "Atomtod" an der Mailänder Scala.
1966Debüt beim London Symphony Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern.
1968-1986Musikdirektor an der Mailänder Scala.
1975UA von Luigi Nonos Oper Al gran solo carico d'amore.
1978Gründung des European Community Youth Orchestra aus dem später das Chamber Orchestra of Europe hervorgeht.
1986-1991Musikdirektor der Wiener Staatsoper.
1986Gründung des Gustav-Mahler-Jugendorchsters.
1988Gründung des Festivals "Wien modern".
1989Gründung von "Ferrara musica".
1990-2002Nachfolger von Herbert von Karajan als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.
1994-2002Leitung der Salzburger Osterfestspiele.
1992Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.
1994Preisträger des Ernst-von-Siemens-Musikpreises.
1995Die deutsche Übersetzung von Abbados Buch "Das klingende Haus. Eine Einführung in die Welt der Musik" erscheint.
2000Erkrankung an Krebs, die den Dirigenten zwingt, sein Arbeitspensum zu reduzieren.
2002Nach 12 Jahren endet Mitte 2002 die Tätigkeit Abbados als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Im Mai unternimmt er mit dem Orchester eine Abschiedstournee und durch mehrere italienische Städte und nach Wien. Bundespräsident Johannes Rau verleiht ihm das Bundesverdienstkreuz mit Stern.
2003Am 26.6. feiert Abbado seinen 70. Geburtstag. Verleihung des japanischen Kunstpreises "Praemium imperiale" im Oktober in Tokio. Gründung des Lucerne Festival Orchestra, das sich aus Musikern großer Orchester und solistisch tätiger Musiker zusammensetzt (Sabine Meyer, Reinhold Friedrich u.v.a.).
2005Der Intendant der Mailänder Scala, Stephane Lissner, bietet Abbado die Position des Musikdirektors des Hauses an, die der Dirigent jedoch ablehnt.
2008Im März dirigiert Claudio Abbado erstmals Beethovens Fidelio im Teatro Valli in Reggio Emilia und ging anschließend mit dem Werk auf Tournee nach Madrid, Ferrara, Modena und Baden-Baden. Er leitet das Mahler Chamber Orchestra. Der ursprünglich für die Rolle des Florestan vorgesehene Jonas Kaufmann musste kurzfristig wegen einer geprellten Rippe absagen und nachdem Eric Wottrich ebenfalls nicht auftreten konnte, sang schließlich Clifton Forbis die Titelrolle an der Seite von Anja Kampe als Leonore. Regie führte der Filmregisseur Chris Kraus, der damit erstmals bei einer Oper Regie führte. Am 20. Mai probte Abbado an seiner früheren Wirkungsstätte, der Berliner Philharmonie, als dort ein Brand im Dachstuhl ausbrach. Daher mussten die drei Konzerte mit dem Te Deum von Berlioz und dem vierten Klavierkonzert von Beethoven mit Maurizio Pollini in die Waldbühne verlegt werden. Am 26. Juni feiert Claudio Abbado seinen 75. Geburtstag.
2009Mozart-Requiem mit dem Mahler Chamber Orchestra in Ferrara und Reggio Emilia, drei Konzerte bei den Berliner Philharmonikern.
2013Drei Konzerte bei den Berliner Philharmonikern. 80. Geburtstag des Dirigenten am 26. Juni. Zahlreiche TV Sender nehmen dies zum Anlass, ausführliche Dokumentationen zu senden. Aus gesundheitlichen Gründen muss Abbado die geplanten Konzerte mit dem Lucerne Festival Orchestra im September in Japan absagen.
2014Nach schwerer Krankheit Tod des Dirigenten am 20. Januar 2014 im Alter von 80 Jahren in Bologna.

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