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Das kleine Lexikon

 

Kanon

Die strengste Form der Imitation im mehrstimmigen Satz, bei der alle Stimmen unverändert das gleiche Thema bringen. Beim Kreis- oder Zirkelkanon beginnt jede Stimme am Schluß mit beliebig häufiger Wiederholung mit dem Anfang wieder. Ältestes Beispiel ist der Sommerkanon aus dem 13. Jahrhundert aus England. Den ersten Höhepunkt der Kanontechnik erreichten die niederländischen Komponisten des 15./16. Jahrhunderts (Ockeghem, Josquin, Isaac): Komplizierteste Kanonformen waren aus einer einzigen Melodiezeile aus zum Teil verschlüsselten Angaben zu Einsatzfolge, Intervallabstand und Themenbehandlung wie Augmentation und Diminution (= Vergrößerung und Verkleinerung der Notenwerte), Krebs (= Thema rückwärts), Spiegelung etc. zu "erraten" ("Rätselkanon"). Der Kanon wurde als Ausdruck besonderer kompositorischer Kunstfertigkeit in allen Musikepochen bis hin zu Hindemith, Strawinsky und zur Schönberg-Schule gepflegt.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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