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Meldung vom 02.12.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

York Höller: Prolog und Abgesang

UA am 8. Dezember durch das Gürzenich Orchester Köln

Des öfteren in seiner langen Laufbahn hat sich York Höller komponierend mit seiner rheinischen Heimat und ihren musikalischen Genies verbunden, so auch in seiner neuen Schumann-Hommage Prolog und Abgesang, die am 8. Dezember unter der Leitung von Osmo Vänskä beim Gürzenich Orchester zur Uraufführung kommt. York Höllers Prolog und Abgesang, im Untertitel als „Orchestrale Fantasie nach einem Motiv von Robert Schumann“ beschrieben, bezieht sich auf Schumanns berühmtes „Warum?“ aus dem dritten von dessen acht Fantasiestücken op. 12. Höller entwickelt aus den charakteristischen sechs Tönen durch Intervall-Erweiterung eine 21-tönige Klanggestalt als Basis für die gesamte melodisch-harmonische Struktur seines neuen Werks. Wortlos stellt sie die Warum-Frage weniger in transzendentalem Sinn, sondern eher als Reflex auf die als krisenhaft wahrgenommene Weltlage. „Es ist die nicht zu beantwortende Frage aller Fragen, die später Charles Ives auf ganz andere Weise mit seinem Orchesterstück The Unanswered Question neu gestellt hat“, erklärt der Komponist. „Als der Nachkriegsgeneration angehöriger Zeitgenosse empfinde ich die heutige geschichtliche Situation durchaus als eine Art Abgesang auf die jahrzehntelange Phase des Friedens und des für selbstverständlich gehaltenen Wohlstands. Dennoch ist das Stück nicht als unipolarer Ausdruck einer pessimistischen Dystopie zu verstehen, sondern eher von einer gewissen Melancholie grundiert, die – kulminierend in einem längeren für Solo-Violine auskomponierten Moment des Stillstands – dennoch immer wieder von musikalischen Gesten des Aufbegehrens, ja sogar des Spielerischen konterkariert wird.“ Prolog und Abgesang ist dem Gürzenich-Orchester gewidmet, das York Höller den Kompositionsauftrag für das Stück anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 2024 erteilte. Die Uraufführung am 8. Dezember sowie die beiden Folgeaufführungen am 9. und 10. Dezember 2024 in der Kölner Philharmonie dirigiert Osmo Vänskä.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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