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Meldung vom 25.05.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Premiere von Jules Massenets "Hérodiade"

Lorenzo Fioroni inszeniert das Werk an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf

Am Pfingstsamstag, 27. Mai 2023, um 19.30 Uhr feiert die Deutsche Oper am Rhein im Opernhaus Düssel­dorf die Premiere von Jules Massenets französischer Oper Hérodiade – und das zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte. Lorenzo Fioroni inszeniert das musikalisch opulente biblische Familiendrama, Sébastien Rouland, General­musikdirektor des Staatstheaters Saarbrücken, hat die musikalische Leitung.

Mutter und Tochter als Konkurrentinnen

Den Stoff für sein 1881 uraufgeführtes Werk bezog Jules Massenet aus den Legenden um die judäische Prinzessin Salome, die viele Künstler seiner Zeit faszinierte. Er erzählt von der großen Liebe zwischen Jean und Salome und stellt – wie die gleichnamige Erzählung von Gustave Flaubert – deren Mutter ins Zentrum des Geschehens: Hérodiade hat ihre Tochter und ihren Mann in Rom zurückgelassen, um ihren Schwager Hérode zu heiraten. An der Seite des Tetrarchen von Judäa will sie Einfluss erlangen. Als Salome sich auf der Suche nach ihrer Mutter in den Propheten Jean verliebt, steht Hérodiade ihr bald als Konkurrentin mit feind­lichen Absichten gegenüber.

Ramona Zaharia debütiert in der Titelpartie

Lorenzo Fioroni schreibt in seiner Regie das Prinzip der Collage groß: In seiner üppig aus­gestatteten und anspielungsreichen Inszenierung wird das Publikum Versatzstücke aus verschiedenen Epochen und kulturellen Zusammenhängen entdecken – von den prächtigen Roben der Belle Époque bis zur Rucksack­touristin von heute. Die Mezzosopranistin Ramona Zaharia debütiert als Hérodiade, Bariton Bogdan Baciu und Schau­spieler Andreas Bittl verkörpern gemeinsam deren Schwager und Ehemann Hérode. Luiza Fatyol spielt Salomé, Sébastien Guèze den Prophe­ten Jean. Zusammen mit weiteren Solisten, dem Chor und dem Extrachor der Deutschen Oper am Rhein, dem Kinderchor und den Düsseldorfer Symphonikern bringen sie dieses ebenso farbenreiche wie klangsatte Werk, das in der Tradition der französischen Grand opéra steht, auf die Bühne.

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