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Meldung vom 20.06.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

47. Hamburger Ballett-Tage starten

Zahlreiche Gastspiele und eigene Inszenierungen

Der Juni steht in Hamburg traditionsgemäß voll und ganz im Zeichen des Balletts. 2022 zeigt das Hamburg Ballett von John Neumeier zu den 47. Hamburger Ballett-Tagen vom 19. bis 3. Juli zahlreiche Gastspiele sowie eigene Inszenierungen wie die Klassiker Beethoven-Projekt, Liliom oder Hamlet 21. Das Ballettfestival wird eingeläutet mit einer Premiere von The Winter's Tale, einer Koproduktion des Royal Ballet und des National Ballet of Canada am 19. Juni. Auch wenn Covid-19 kein Verfallsdatum hat, bedeutet die zu Ende gehende Saison für das Hamburg Ballett eine Rückkehr zur Normalität. Die allermeisten Vorstellungen konnten stattfinden, seit November vor voll besetztem Haus, und es war sogar möglich, über mehrere Wochen zwei verschiedene Produktionen in den USA zu präsentieren.

„Es ist wie ein Wunder, dass das Hamburg Ballett innerhalb der Pandemie-Zeit mit mir als Choreograf vier Kreationen geschaffen hat“, freut sich John Neumeier. Diese vier Werke – Dornröschen, Hamlet 21, Beethoven-Projekt II und Ghost Light – stehen auf dem Programm der 47. Hamburger Ballett-Tage. Dabei ist es kein Zufall, dass Beethoven-Projekt II auch terminlich genau im Zentrum des Festivals steht. Für Neumeier enthält besonders die Siebte Sinfonie eine ganz wichtige Botschaft an die Gesellschaft: „Sie hat einen besonderen Drive und strahlt unüberhörbar Optimismus und eine menschliche Freude aus, die ich als zukunftsweisend empfinde.“

Gastcompagnie aus Polen

Traditionsgemäß steht am Beginn der Ballett-Tage eine Premiere, in diesem Jahr The Winter’s Tale von Christopher Wheeldon. Auf den seit Jahren international gefeierten Choreografen wurde John Neumeier frühzeitig aufmerksam, und er lud ihn bereits 2001 für eine Kreation zum Hamburg Ballett ein. Nachdem die Hamburg-Premiere ursprünglich für den Sommer 2020 geplant war, ist nun am 19. Juni in Hamburg erstmals ein abendfüllendes Ballett von Wheeldon zu erleben. Ebenso wie The Winter’s Tale wird auch The Tempest zu Shakespeares Romanzen gezählt – einer Gattung, in der sich Märchenmotive mit ernsten Themen mischen. Das Polnische Nationalballett präsentiert als Gastcompagnie die Ballettfassung seines Direktors Krzysztof Pastor an zwei aufeinanderfolgenden Abenden (28. und 29. Juni) . Zum weiteren Repertoire der diesjährigen Ballett-Tage zählen die beiden Wiederaufnahmen der Saison, Sylvia und Liliom. Außerdem präsentiert sich die Ballettschule des Hamburg Ballett unter dem Titel „Erste Schritte“ mit einem abendfüllenden Programm. Neben der Kreation Ruska von Kristian Lever für die Theaterklassen, wird John Neumeiers Ballett Beethoven Dances aufgeführt, das er anlässlich des 40-jährigen Jubiläums für sämtliche Schülerinnen und Schüler seiner Ballettschule kreierte.

Den festlichen Abschluss der Saison bildet am 3. Juli die Nijinsky-Gala XLVII, für die John Neumeier ein exklusives, mehrstündiges Programm für die eigene Compagnie und Gaststars entworfen hat. Das komplette Programm der Ballett-Tage und Tickets gibt es unter www.hamburgballett.de.

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