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Meldung vom 21.09.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Fulminante Premiere des Kammermusikfestivals Con spirito Leipzig

Das Kammermusikfestival Con spirito brachte die Musikstadt Leipzig zum Klingen

Neun Tage, acht Europäische Kulturerbestätten, 20 Künstlerinnen und Künstler von Weltruf, acht von zehn ausverkaufte Konzerte (eingerechnet zweier Zusatzkonzerte), vier Kinderkonzerte, eine Festival Lounge und rund 1.600 Gäste (unter Einhaltung der Corona- Hygienemaßnahmen) – so lauten die Zahlen der erfolgreichen ersten Saison des am Sonntag zu Ende gegangenen Leipziger Kammermusikfestivals Con spirito. Die Veranstaltungsreihe begeisterte das Publikum mit dem Klang der Musikstadt Leipzig.

Vom 11. bis 19. September 2021 bündelte sich die lebendige Musiktradition der Stadt in einem neuen internationalen Festival, künstlerisch geleitet von dem Cellisten Peter Bruns, organisiert von Gregor Nowak (Leiter des Schumann-Hauses). An den Orten, wo Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg, Richard Wagner sowie Clara und Robert Schumann hörbare Geschichte schrieben, musizierten Stars der Kammermusikszene wie Daniel Hope, Antje Weithaas, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Alexander Melnikov, Eckart Runge, Stephen Waarts und viele weitere Künstler. Daniel Hope sorgte in seinem Solo-Recital in der Thomaskirche für einen außergewöhnlichen, bewegenden Höhepunkt. Barock und Moderne schienen hier programmatisch und künstlerisch in höchster Qualität miteinander zu verschmelzen.

„Mit Con spirito haben wir erstmals ein Kammermusikfestival gemeinsam mit den berühmten Komponistenhäusern und -wirkungsstätten geschaffen, welches den so eigenen kammermusikalischen Klang, quasi die DNA der bürgerlichen Musikkultur Leipzigs, weit über die Grenzen der Musikstadt hinaus hörbar macht,“ so Gregor Nowak.

Die 2. Saison von Con spirito findet vom 10. bis 18. September 2022 statt.

„Musik überall in der Luft ist“, so beschrieb Edvard Grieg Mitte des 19. Jahrhunderts die Musikkultur Leipzigs, die nun in dem Kammermusikfestival Con spirito weiter lebt: mit Konzerterlebnissen an authentischen Orten, die das Publikum aufhorchen ließen. Eröffnet wurde Con spirito am 11. September im Gewandhaus, es folgten Abende im Schumann-Haus, in der Alten Nikolaischule, der Thomaskirche, im Bach-Archiv, im Musikverlagsgebäude C. F. Peters mit der Grieg-Begegnungsstätte, im Mendelssohn-Haus und in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Die programmatische Klammer des Festivals setzten die beiden Oktette der Gewandhauskapellmeister Niels Wilhelm Gade und Felix Mendelssohn Bartholdy. Jeden Abend formierten sich die Con spirito-Künstler zu neuen Besetzungen und sorgten für eindrucksvolle Interpretationen u.a. Robert Schumanns Klavierquintett op. 44, Johannes Brahms’ Klaviertrio op. 8, Edvard Griegs 3. Violinsonate op. 45 sowie eher selten zu hörende Kompositionen von Schumanns Freund Ludwig Schuncke oder Griegs Lehrer am Leipziger Konservatorium Ignaz Moscheles und Carl Reinecke. Die Abschlussmatinee von Con spirito bildete zugleich den Auftakt für die Europäische Kammermusik Akademie Leipzig (EKAL) in der Hochschule für Musik und Theater. Nachhallen können die musikalischen Erlebnisse auf der Webseite in den Programm-Podcasts mit Peter Bruns sowie mit Spotify Playlist zu jedem Konzert.

Kinder der Rahn Education in Leipzig erlebten mit einem die Neugier weckenden Schulkonzert eine muntere Zeitreise in die Wiener Klassik. Zwei der vier Veranstaltung wurden live in die Rahn Schulen Kairo übertragen und waren per Stream über die Webseite der Rahn Education zu verfolgen. Einstimmung auf Con spirito bot der Notenspur-Tag am 11. September mit einem Familienfest und Wandelkonzerten in der Leipziger Innenstadt. Organisiert wurde dieser von dem Notenspur Verein.

Partner und Förderer

Zu den Partnern und Förderern von Con spirito zählen: die Stadt Leipzig, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Europäische Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur, Aengevelt Immobilien, die Sparkasse Leipzig, die Julius Blüthner Pianofortefabrik, Blumenland Engler, Kocmoc und Ahoi Leipzig.

Leipzigs Europäische Kulturerbestätten umfassen neun herausragende Institutionen der Musikgeschichte und -gegenwart: das Bach-Archiv, das Mendelssohn-Haus, das Gewandhaus zu Leipzig, das Schumann-Haus, die Alte Nikolaischule, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, das Musikverlagsgebäude C. F. Peters mit Grieg-Begegnungsstätte sowie die Thomas- und Nikolaikirche. Verbunden werden sie

durch die Leipziger Notenspur und das Kammermusikfestival Con spirito.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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