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Meldung vom 27.11.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Thomas Oberender bleibt Intendant der Berliner Festspiele

Bundesregierung verlängert den Vertrag um fünf Jahre bis 2026

Der Autor und Kurator Thomas Oberender ist seit 2012 Intendant und Geschäftsführer der Berliner Festspiele. Die Bundesregierung verlängert seinen Vertrag um fünf Jahre. Thomas Oberender bleibt bis zum 31. Dezember 2026 Intendant der Berliner Festspiele.

Die Berliner Festspiele realisieren ganzjährig Ausstellungen im Gropius Bau sowie Festivals wie MaerzMusik – Festival für Zeitfragen, Theatertreffen, Musikfest Berlin, Jazzfest Berlin, vier Bundeswettbewerbe und Veranstaltungen verschiedener Genres im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Stadt. 2016 startete das von Thomas Oberender konzipierte Programm Immersion, das u. a. Planetarien für die Arbeiten von Künstler*innen des digitalen Zeitalters öffnet. In dieser Reihe entstanden VR-Produktionen, Konferenzen, große Theaterinstallationen und sechs zeitbasierte Ausstellungen, von denen Philippe Parrenos Ausstellung 2018 im Gropius Bau zur Ausstellung des Jahres gewählt wurde. Formate wie „Palast der Republik“ und „Down to Earth“ erweiterten den Begriff der Immersion zudem ins Feld des Politischen und in die Klimaforschung.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Thomas Oberender sind Kulturereignisse zu verdanken, die aufrütteln und gewohnte Perspektiven sprengen. Mit der Kraft des künstlerisch Unerwarteten macht er immer wieder Dinge sichtbar und erlebbar, die so zuvor noch nicht gehört wurden. Manch wichtige gesellschaftliche Diskussion hat er auf diese Weise angestoßen. Mit der Vertragsverlängerung für Thomas Oberender setzt die Bundesregierung gerade in diesen Zeiten ganz bewusst ein Signal der Wertschätzung für Kunst und Theater als kritisches Korrektiv unserer Gesellschaft.“

Autor und Theaterpraktiker

Zuvor war Thomas Oberender Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele und Co-Direktor des Schauspielhauses Zürich. Seine dortige Arbeit war, genauso wie bei der Ruhrtriennale oder am Schauspielhaus Bochum, von der Kreation großer, mehrjähriger Themenformate geprägt. Er promovierte 1999 über Botho Strauß und war 1997 Mitbegründer der Autorentheatervereinigung „Theater neuen Typs“. Er veröffentlichte Stücke, Kritiken und Essays über Künstler*innen sowie politische und ästhetische Transformationsprozesse. Von ihm erschienen die Theaterbücher „Leben auf Probe“, „Der Gebärdensammler“ und „Haupteingang oder Nebeneingang“. Zuletzt publizierte er das Buch „Empowerment Ost“.

Während seiner Intendanz versammelte er ein Team bestehend aus den künstlerischen Verantwortlichen, darunter Yvonne Büdenhölzer, Nadin Deventer, Winrich Hopp, Berno Odo Polzer, Stephanie Rosenthal und Christina Schulz. Zudem bestellte er Frie Leysen und Matthias von Hartz für das 2012 gegründete Performing Arts Festival Foreign Affairs sowie Bert Noglik und Richard Williams für das Jazzfest Berlin. Gemeinsam haben sie das Programm der Berliner Festspiele in den letzten Jahren geprägt. Zudem leitet mit Nadin Deventer seit 2018 erstmals eine Frau das traditionsreiche Jazzfest Berlin, und das Theatertreffen unter der Leitung von Yvonne Büdenhölzer führte vor zwei Jahren eine Frauenquote in der Regieposition der „zehn bemerkenswerten Inszenierungen“ ein.

Die Berliner Festspiele sind ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH und werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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