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Meldung vom 26.11.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Gürzenich-Orchester Köln: Das Portrait eines Orchesters im Lockdown

Philipp Matthias Kaufmann erarbeitet mit dem Orchester das Projekt »GO Triptychon«

Was passiert in einem Orchester, wenn es keine Konzerte geben darf? Kann man auch speziell für ein Internetpublikum komponieren? Diesen Fragen und Herausforderungen stellte sich der Komponist Philipp Matthias Kaufmann während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 und schuf gemeinsam mit 36 Mitgliedern des Gürzenich-Orchester Köln das Projekt »GO Triptychon« – das experimentelle Porträt eines Orchesters aus vielen Fragmenten in drei Teilen: »Luft und Atem«, »Nähe und Distanz«, »Bewegung und Ruhe«.

Musikkomposition für das Internet

Die dreiteilige Youtube-Komposition im Collagen-Stil ist ausdrücklich nicht für eine Live-Aufführung gedacht, sondern für die Verbreitung im Internet. Die Musik selbst ist so außergewöhnlich wie das Konzept: Harmonischer Schönklang wechselt in offene Improvisation, düstere Klangflächen verwandeln sich für Sekunden in zarte Melodien. Was sich mühelos ineinander fügt, ist das Ergebnis eines komplexen Arbeits- und Kompositionsprozesses, den Kaufmann initiiert und auf Basis unterschiedlichster Ideen und Stimmungen gemeinsam mit Bildregisseur Johannes von Barsewisch umgesetzt hat. Die 3x siebenminütigen Videos können nun auf der Website des Orchesters https://www.guerzenich-orchester.de/de/gotriptychonsowie auf seinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/user/guerzenichorchester/featured angeschaut werden.

Kaufmann wollte den Musikern, die durch den Lockdown nicht mehr miteinander spielen konnten, die Möglichkeit geben, gemeinsam zu musizieren. „Daraus entwickelte ich ein Konzept, das dann auch rasch vom Orchester, von Stefan Englert und von François-Xavier Roth angenommen wurde: Musik zu schaffen, die von vorne herein für das Internet konzipiert ist, die auch in zehn Jahren noch Gültigkeit hat und die zugleich die Musiker wieder aktiviert.“, so Kaufmann.

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