Trauer um Alexander Vedernikov
Noch im März leitete er an der Deutschen Oper "Les Huguenots"
Mit großer Bestürzung haben teilt die Deutsche Oper Berlin mit, dass der russische Dirigent Alexander Vedernikov im Alter von 56 Jahren am 29. Oktober 2020 an den Folgen einer Covid-19-Infektion verstorben ist. Der in Moskau geborene Vedernikov galt als einer der herausragenden russischen Musiker seiner Generation und war vor allem durch seine Operndirigate international erfolgreich.
Von 2001 bis 2009 wirkte er als Musikdirektor und erster Dirigent am Bolshoi-Theater, in den darauffolgenden Jahren wurde Dänemark zur Basis seiner internationalen Gastiertätigkeit: Als Chefdirigent leitete Vedernikov zunächst das Sinfonieorchester Odense, seit 2018 dann das Orchester der Oper Kopenhagen. Gastdirigate führten ihn seit 2015 immer wieder auch an die Deutsche Oper Berlin, an der er im Mai 2015 sein Debüt mit Tschaikowskijs Eugen Onegin feierte – ein Erfolg, den Vedernikov in der letzten Vorstellungsserie dieser Oper im März 2019 wiederholen konnte. Darüber hinaus leitete Alexander Vedernikov an der Deutschen Oper Berlin Aufführungen von Puccinis Turandot sowie noch im März 2020 Meyerbeers Les Huguenots – die letzte Vorstellung vor der ersten Corona-bedingten Schließphase. Die Deutsche Oper Berlin trauert um einen großen Musiker und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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