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Meldung vom 30.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Eine neue "Zauberflöte" für Stuttgart

Staatsoper Stuttgart zeigt Barrie Koskys Zauberflöte in einer neuen Fassung

Barrie Koskys mehrfach prämierte Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt in einer besonderen Fassung nach Stuttgart: Die Staatsoper bringt das Werk am Samstag, 3. Oktober 2020 um 19 Uhr in einer neu erarbeiteten, „Corona-tauglichen“ Variante auf die Bühne. Der iranische Dirigent Hossein Pishkar, Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2017, übernimmt die musikalische Leitung des Staatsorchesters Stuttgart. Die zentralen Partien singen die Ensemblemitglieder Mingjie Lei (Tamino), Johannes Kammler (Papageno), Josefin Feiler (Pamina), Beate Ritter (Königin der Nacht) und David Steffens (Sarastro).

Kammerfassung von Andreas T. Tarkmann

Gemeinsam mit der englischen Theatertruppe „1927“ inszenierte Barrie Kosky Mozarts Klassiker 2012 an der Komischen Oper Berlin. Seine Version der Zauberflöte feierte mit den verkürzten Dialogen, der Stummfilmästhetik, animierten Elementen und Projektionen einen weltweiten Erfolg. Für die Aufführung in Stuttgart wurde eigens eine Fassung kreiert, die der aktuellen gesundheitlichen Situation Rechnung trägt: Statt singenden Titelfiguren sind auf der Bühne Tänzerinnen und Tänzer als szenische Doubles zu sehen, die Solisten agieren aus der Loge, der Staatsopernchor wird aus dem Probensaal zugeschaltet. Das Staatsorchester Stuttgart spielt die Mozartsche Partitur in einer Kammerfassung des deutschen Komponisten Andreas N. Tarkmann. „Für uns an der Staatsoper Stuttgart heißt es trotz aller Einschränkungen durch das Virus: Wir machen weiter Kunst. Es ist uns glücklicherweise gelungen, nicht nur für Barrie Koskys Zauberflöte, sondern auch für alle anderen Premieren Corona-taugliche Konzepte zu entwickeln, die künstlerisch volle Gültigkeit besitzen und trotzdem gesundheitliche Risiken vermeiden!“ so Intendant Viktor Schoner.

Begrenzte Anzahl von Sitzplätzen

Wegen der Corona-Pandemie hat die Staatsoper Stuttgart zunächst nur die erste Hälfte der Spielzeit 2020/21 veröffentlicht und zeigt bis Ende des Jahres insgesamt fünf neue Musiktheater-Premieren. Von den rund 1.400 Sitzplätzen im Opernhaus können aufgrund des Abstandsgebotes nur ein Viertel der Plätze besetzt werden. Die Zauberflöte wird bis Ende des Jahres neben der Premiere achtmal wiederholt, davon an drei Sonntagen als Familienvorstellung um die Mittagszeit.

Premiere: Sonntag, 3. Oktober 2020 um 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen am 4. Oktober (12 Uhr Familienvorstellung, und 17 Uhr), 28. Oktober (19 Uhr), 8.November(12 Uhr Familienvorstellung, und 17 Uhr), 21. November (19 Uhr), 28. November (15 Uhr Famililenvorstellung und 20 Uhr). Weitere Termine im Februar und Juli 2021.

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