Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Johannes Wiedenhofer erhält Fanny Mendelssohn Kompositionspreis 2026
Die Auszeichnung ist verbunden mit einer Auftragskomposition
Johannes Wiedenhofer, Foto: Jürgen Reinsch
Der Münchner Komponist Johannes Wiedenhofer erhält den Fanny Mendelssohn Kompositionspreis 2026. Das Nachwuchstalent überzeugte die Jury als herausragende Position unter den diesjährigen Bewerbungen. Die Auszeichnung ist verbunden mit einer Auftragskomposition, die zur Preisverleihung am 7. August 2026 im Cage-Haus in Halberstadt uraufgeführt wird. »Wiedenhofers solitäre Klangwelten lassen das Publikum nicht ratlos zurück, weil sie auf logische, balancierte und subtil verzahnte Verläufe setzen, die – dialektisch konzipiert – Flächiges und Verdichtetes, Konsistentes und Experimentelles, Kontemplatives und Ekstatisches korrespondieren lassen«, erklärt Juryvorsitzender Martin Hoffmeister (Gewandhaus Radio). [20.05.2026]
Münchner Rundfunkorchester: Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze
"Requiem" des Komponisten am 3. Juli in der Herz-Jesu-Kirche, München-Neuhausen
Patrick Hahn, Foto: Camp Pictures
Im dritten Konzert von "Paradisi gloria" 2025/26, der Reihe mit spiritueller Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, ehrt das Münchner Rundfunkorchester am Freitag, 3. Juli, den Komponisten Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag mit dessen Requiem: neun geistlichen Konzerten für Klavier, Trompete und großes Kammerorchester. Die Leitung um 20.00 Uhr in der Münchner Herz-Jesu-Kirche hat der Erste Gastdirigent Patrick Hahn. [20.05.2026]
Omer Meir Wellber dirigiert Wagners „Tristan und Isolde“
Rückkehr der Inszenierung von Ruth Berghaus an die Hamburgische Staatsoper
Allison Oakes ist die Isolde in der Hamburger Produktion von Wagners "Tristan und Isolde" Foto: Fioma Macpherson
Richard WagnersTristan und Isolde kehrt in der Inszenierung von Ruth Berghaus an die Hamburgische Staatsoper zurück. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber entfaltet sich die Produktion erneut als intensive Auseinandersetzung mit einem der zentralen Werke des Musiktheaters. Im Zentrum der Wiederaufnahme stehen zwei junge Ausnahmesänger in den Titelpartien: Samuel Sakker als Tristan und Allison Oakes als Isolde. Beide prägen mit ihren international gefragten Stimmen die neue Generation des Wagner-Gesangs und verleihen der Produktion eine besondere künstlerische Aktualität. [20.05.2026]
Szenische Erstaufführung: Hanns Eislers Deutsche Symphonie
Inszenierung von Paul-Georg Dittrich am Staatstheater Kassel
Regisseur Paul-Georg Dittrich, Foto: Kai Wido Meyer
Am Staatstheater Kassel kommt am 30. Mai Hanns Eislers legendäre Deutsche Symphonie erstmals szenisch zur Aufführung. Die Inszenierung von Paul-Georg Dittrich vergegenwärtigt mit poetischen, berührenden Bildern sowohl den künstlerisch-politischen Weg Eislers als auch den historischen Hintergrund – immer angebunden an die Gegenwart. Eingebettet ist die Premiere in ein Festival, das sich dem Musiktheater im Präfaschismus widmet. [20.05.2026]