Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 27.01.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Konzerthaus Dortmund: Zeitinsel für György Kurtág

Filmaufnahmen und Ausstellung ergänzen die Zeitinsel

Das Konzerthaus Dortmund ehrt mit György Kurtág einen der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten fünf Tage lang, vom 02. bis 06. Februar 2020, mit einem Zeitinsel-Festival und will das Publikum mit Neuem begeistern, aber auch Kernwerke präsentieren: von seinem musikalischen Tagebuch und Schlüsselwerk Jatékok« bis zu seinen wenigen großformatigeren Werken. Den Auftakt macht am 02. Februar das Arditti Quartet. Bereits seit den 1980er-Jahren arbeitet das Arditti Quartet mit György Kurtág. An diesem Abend stellt es seine Quartette Werken von Webern und Ligeti gegenüber. Darunter Kurtágs offizielles Opus 1, geschrieben nach einer Sinn- und Schaffenskrise, aus der er kompositorisch neu hervorgehen sollte.

Werkstatt Kurtág mit Bariton Benjamin Appl

Im Vorfeld reiste Benjamin Appl nach Budapest, um gemeinsam mit Kurtág das Programm dieses Abends zu erarbeiten. Das Videomaterial dieser Probenarbeit ergänzt Appls Vortrag der Hölderlin-Gesänge« am 03. Februar und lässt uns noch etwas weiter vordringen zu György Kurtág, der auf diesem Weg seine Vorstellungen in die nächste Künstlergeneration trägt.

Am 04. Februar führt der von Kurtág so geschätzte Pianist Pierre-Laurent Aimard dessen musikalisches Tagebuch und Schlüsselwerk Játékok im Wechsel mit Bachs Präludien und Fugen auf. Das Spiel mit Proportionen und Formprinzipien wird so aus der Perspektive zweier Epochen beleuchtet.

In Kurtágs Liederzyklus Szenen aus einem Roman verschmilzt am 05. Februar seine Musik mit den fesselnden Gedichten der russischen Dichterin Rimma Dalos. Umrahmt von Werken von Monteverdi bis Bartók entstehen Beziehungsgeflechte, die Kurtágs Werk neu verorten und genau hinhören lassen. Den Abend gestaltet ein Ensemble um die Sopranistin Caroline Melzer und Geigerin Nurit Stark.

Das WDR Sinfonieorchester beschließt die Zeitinsel Kurtág

Mit Grabstein für Stephan für Gitarre und Orchester und Stele stellt das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru zum Abschluss am 06. Februar zwei von Kurtágs wenigen großformatigen Kompositionen in Verbindung zu Werken von Bartók und Dediu. Tickets und weitere Informationen unter www.konzerthaus-dortmund.de

Anzeige

[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige