Ultraschall Berlin 2020 – Festival für neue Musik
Festivalabschluss mit großen Orchestern
Ultraschall Berlin 2020 – Festival für neue Musik ging am Sonntag mit zwei gefeierten Orchesterkonzerten zu Ende: Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin war mit zwei Uraufführungen und einer deutschen Erstaufführung unter Brad Lubmann zu erleben. Den Schlusspunkt des fünftägigen Festivals setzte das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Johannes Kalitzke unter anderem mit der Uraufführung von Fabien Lévys De l’art d’induire en erreur für drei verstärkte Stimmen und Orchester mit Truike van der Poel (Mezzosopran), Martin Nagy (Tenor) und Andreas Fischer (Bass).
Rund 5.000 Besucher erlebten die meist ausverkauften Konzerte im Großen Sendesaal des rbb, im Heimathafen Neukölln, im Radialsystem V und in der Akademie der Künste. Sämtliche Konzerte wurden von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und entweder live übertragen oder werden zeitversetzt ausgestrahlt. Sämtliche Ausstrahlungstermine sind abrufbar unter ultraschallberlin.de/konzerte/radio.
Neben den insgesamt drei Orchesterkonzerten stießen am Samstag zwei Aufführungen im Radialsystem V auf eine besonders große Publikumsresonanz: Sarah Nemtsovs vom rbb in Auftrag gegebenes Werk Mountain & Maiden kam in Kombination mit einem neuen Stummfilm von Shmuel Hoffman und Anton von Heiseler im Rahmen des Solo-Recitals von Christoph Grund (Klavier) eindrucksvoll zur Uraufführung. Also sprach Golem, ein elektronisches Musiktheater von Kaj Duncan David und Thomas Fiedler mit Kommando Himmelfahrt, setzte sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander. Viele weitere kontrast- und beziehungsreiche Programme, Gespräche mit den beteiligten Künstlern sowie junge Konzertgänger, die als UltraschallReporter auch in diesem Jahr von ihren Proben- und Konzerteindrücken berichteten, machten die lebendige Szene der neuen Musik erlebbar.
Ultraschall Berlin 2021 findet vom 20. bis 24. Januar 2021 statt.
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