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Meldung vom 24.09.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

1.300 Musikenthusiasten beim ›Symphonic Mob‹ in Berlin

Der ›Symphonic Mob‹ 2019 des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) ist am vergangenen Samstagnachmittag mit überwältigendem Erfolg zu Ende gegangen. Wie schon im letzten Jahr, so strömten auch diesmal wieder rund 1.300 Musikenthusiasten zu Berlins größtem Spontanorchester mit Chor auf der Piazza der Mall of Berlin zusammen. Gemeinsam mit den Profimusikerinnen und -musikern des DSO, mit dem Geiger Christian Tetzlaff und dem Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Robin Ticciati brachten sie Werke von Dvořák, Massenet und Verdi zur Aufführung. Weit über 2.000 Menschen ließen sich als Publikum von dem musikalischen Spektakel am Leipziger Platz begeistern. Die Veranstaltung wurde von rbbKultur unter rbbkultur.de als Livestream übertragen, wo sie noch immer on demand zur Verfügung steht.

Unter dem Motto Ihr spielt die Musik!« brachten das DSO und sein Chefdirigent Robin Ticciati – dieses Jahr mit dem Geiger Christian Tetzlaff erstmals mit einem Solisten und wie schon im Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem Rundfunkchor Berlin – auf der Piazza der Mall of Berlin Menschen von 7 bis 85 Jahren und jeglicher musikalischer Ausbildung zusammen, um bekannte und gleichermaßen anspruchsvolle Werke der Musikgeschichte aufzuführen. Auf dem Programm standen Antonín Dvořáks Slawischer Tanz e-Moll op. 72 Nr. 2 und die Méditation für Violine und Orchester aus der Oper Thaïs von Jules Massenet. Die Sängerinnen und Sänger durften nach dem Triumphmarsch aus Giuseppe Verdis Aida dessen Opernchor Gloria all’Egitto schmettern. Auch Instrumente, die in einem Symphonieorchester üblicherweise nicht vertreten sind, waren ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen. So konnte man unter den Musikerinnen und Musikern nicht nur Geigen, Oboen oder Posaunen, sondern vereinzelt auch Orchesterexoten wie Akkordeon, Blockflöte, Gitarre, Melodica, Saxophon oder Xaphoon entdecken.

Das Angebot zur Vorbereitung auf das Großereignis war auch in diesem Jahr wieder vielfältig: Ab Anfang Juni konnten sowohl die originalen als auch vereinfachten Noten von der Projektwebseite unter symphonic-mob.de heruntergeladen werden. Ab dem 29. August wurden dann sogenannte Pop-Up-Proben« in verschiedenen Bezirken Berlins für die einzelnen Stimmgruppen angeboten, bei denen DSO-Mitglieder beim Einstudieren der jeweiligen Instrumentalstimme halfen und Tipps zur Bewältigung schwieriger Passagen gaben. Zusätzlich fanden am 15. September im rbb-Fernsehzentrum optional eine Chor- und eine Orchesterprobe mit dem Dirigenten Aurélien Bello statt.

Der ›Symphonic Mob‹ des DSO fand erstmals im August 2014 anlässlich des Tags der offenen Tür im Auswärtigen Amt im Beisein des damaligen Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier mit 400 Teilnehmern statt. Seitdem kam es auf der Piazza der Mall of Berlin zu fünf Neuauflagen: Im Jahr 2015 kamen rund 500 und 2016 unter der Leitung von DSO-Ehrendirigent Kent Nagano rund 1.000 Musikbegeisterte zusammen. Auch 2017 konnte Robin Ticciati, seinerzeit designierter DSO-Chefdirigent, erstmals über 1.000 Menschen auf die Piazza am Leipziger Platz locken, im Folgejahr 2018 waren es nunmehr 1.300 Musikenthusiasten. 2015 war der ›Symphonic Mob‹ als eines von zehn Projekten für den BKM-Preis Kulturelle Bildung der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters nominiert.

Sämtliche Informationen unter symphonic-mob.de

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