Alain Altinoglu debütiert bei den Berliner Philharmonikern
Die Saison 2017/18 beginnt der französische Dirigent Alain Altinoglu mit einem besonderen Debüt: Am 21. September steht er erstmals am Pult der Berliner Philharmoniker – und dirigiert dabei nicht nur Werke von Ravel, Bartók und Roussel, sondern auch die Uraufführung einer Konzertsuite zu Debussys Oper Pelléas et Mélisande, die er selbst eingerichtet hat.
Ausgangspunkt für Altinoglus Arrangement waren dabei die Orchesterzwischenspiele, die Debussy in großer Zeitnot kurz vor der Pelléas-Premiere komponierte, damit die langen Umbaupausen auf der Opernbühne musikalisch gefüllt werden konnten. Altinoglu war es vor allem wichtig, die Atmosphäre und den Charakter der Oper beizubehalten – so folgt er dem Ablauf der Oper von den düsteren Anfangstönen bis zum flirrenden Cis-Dur Ende, das dem Tod Mélisandes folgt. Für die Uraufführung seiner Konzertsuite trifft Alain Altinoglu mit den Berliner Philharmonikern nun auf ein Orchester, das bereits Pierre Boulez für seine idealen Voraussetzungen für französische Musik lobte: farbenreich, ausdrucksstark, poetisch – und damit der perfekte Partner.
Konzerttermine:
21./22./23.09.2017
Máté Szűcs (Viola)
Berliner Philharmoniker
Alain Altinoglu (Dirigent)
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