In diesem Jahr präsentiert sich das traditionsreiche Echternach Festival mit einem neuen Konzept. Die Programme gliedern sich in zwei Zyklen, wobei der erste Teil im Mai und Juni hochkarätige Klassik bietet und der zweite Teil im September Jazz auf ebenso hohem Niveau. Der klassische Zyklus enthält ein facettenreiches Programm, dargeboten von Künstlern und Ensembles, die international gefragt sind - darunter u.a. die Vokalensembles amarcord, Cantus Cölln, die Schola Gregoriana Pragensis und die Gächinger Kantorei mit Helmuth Rilling. Unter den Solisten sind vor allem die Pianisten Krystian Zimerman, Pavel Gililov, Jean-Philippe Collard und Roger Muraro zu nennen. Ein Schwerpunkt des Repertoires liegt bei den Werken von Olivier Messiaen, eines der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts, dessen 100. Geburtstag die Musikwelt in diesem Jahr begeht. Vertreten sind aber auch luxemburgische Musiker und Orchester sowie die Komponisten Alexeander Mullenbach und Marco Pütz.
Neben den bisher genutzen Aufführungsorten, der imposanten Basilika und der St. Peter-und -Paul-Kirche sowie der Philharmonie, tritt in diesem Jahr noch das neue erbaute Kulturzentrum Trifolion hinzu, mit dem die Stadt ein weiteres Podium für Kunst und Kultur erhalten hat.