In ihrer 57. Festspielsaison erweist sich die Kombination von Bekanntem und Unbekanntem, Altem und Neuem, Weltstars und Nachwuchskünstler nach wie vor als ideale Mischung, um das Publikum neugierig zu machen. Eröffnet werden die Schwetzinger Festspiele in diesem Jahr mit einem Opern-Doppelabend mit zeitgenössischem und barockem Musiktheater. Agostino Steffanis „Niobe, Regina di Tebe“ wurde 1688 uraufgeführt, das Festival-Publikum von heute erlebt diese Oper in Gegenüberstellung einer a-cappella-Komposition von Adriana Hölszky mit dem Titel „Hybris/Niobe“.
Der umfangreiche Konzertbereich des Festivals bietet insgesamt neun Themenschwerpunkte und Projekte zu Komponisten und Interpreten. In der Reihe Viola & Co. widmen sich renommierte Künstler der oft zu Unrecht vernachlässigten Bratsche. Auch die junge Klavier-Elite ist zu erleben, ebenso wie vier amerikanische Steichquartette der Extra-Klasse mit ausgefallenem Repertoire.