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Klassik Heute Feuilleton

Bericht

Samstag, 31. Juli 2010

Joseph Haydn und seine kongenialen Zeitgenossen

Eine diskographische Stichprobe zum Haydn-Jahr

Was sich in der ersten Phase des Jahres 2009 rund um die Persönlichkeit des Komponisten Joseph Haydn tut, reicht – wer wollte es anders erwartet haben? – nicht an die immensen Aktivitäten im Rahmen der Mozart-Feierlichkeiten 2006 heran. Auch auf die kommenden Monate hochgerechnet wird diese Einschätzung plausibel bleiben, denn die vorausplanenden Veranstalter haben es längst bemerkt: Sponsoren – die plötzlich aufflammende globale Finanzkrise mit einkalkuliert – zeigen sich bei Haydn zurückhaltend, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass viele in den entsprechenden ökonomisch-künstlerischen Entscheidungsgremien nicht annähernd mit dem Rohrauer Meister so vertraut sind wie mit dem Goldkind aus Salzburg.

Eines jedoch im musiksoziologischen Meinungsstreit darf man inzwischen zum Glück zurückweisen: die da und dort immer wieder aktualisierte Formel vom „unterschätzten“ Haydn, vom überheblich schmunzelnd auf Distanz (vor allem zu Mozart) gehaltenen „Papa Haydn“. Haydns Werke selbst in ihren gleichsam exotischen Ausformungen und Besetzungen werden gespielt, sie werden musikologisch durchleuchtet und auf ihre aufführungspraktischen Urgegebenheiten hin untersucht. Haydns Sinfonien sind im internationalen Konzertleben nicht länger die akustische Vorspeise, das orchestrale Einstimmen auf klassisch-romantisches Späteres. Die Streichquartette, auch die Klaviertrios sind in ihrer experimentellen, zwischen Humor und Ernst vagierenden Unvergleichlichkeit zur schönen Unverzichtbarkeit der veröffentlichten Kammermusik avanciert – und selbst den Opern wird Aufmerksamkeit gewidmet und hohes Niveau attestiert (wie kürzlich in einem „Spiegel“-Gespräch, als sich Nikolaus Harnoncourt energisch zu dieser Sparte des Repertoires bekannte, wobei er Haydn freundlich, aber dezidiert gegenüber dem Opernkonkurrenten Gluck den Vorzug gab). Und nicht zu vergessen der Ende des vergangenen Jahres vom Konzertleben verabschiedete Alfred Brendel! Er wagte es als erster namhafter Pianist, an prominenter Festspielstelle wie etwa in Salzburg, einen Klavierabend mit einer Sonate von Haydn zu beenden – unmissverständlich dem Publikum bedeutend: hier handelt es sich um einen Meister und nicht länger um den Produzenten leichter Musik für das Vorprogramm eines Rezitals, um den ästhetischen Gruß aus der schöpferischen Küche, bevor das eigentliche Festessen beginnt. Brendels Haydn-Aufnahmen sind im Philips-Katalog ein fester Bestandteil geblieben, das verdanken sie der weltweiten Berühmtheit des Interpreten.

Erste Gesamtaufnahme der Sinfonien

Zurückgekehrt indes auf den Tonträger-Markt ist die erste Gesamtaufnahme der Haydn-Sinfonien mit der seinerzeit aus Emigranten formierten, in Deutschland eingebürgerten Philharmonia Hungarica unter der Leitung von Antal Dorati. Auf 33 (!) CDs markiert dieses Projekt den Beginn von gründlicheren Recherchen auch im Bereich der weniger bekannten, genauer noch: der vielen bis weit in die 70er Jahre völlig unbekannten Sinfonien. Vertraut waren die so genannten „Londoner“- und „Pariser“-Sinfonien, dazu das eine oder andere Werk aus der mittleren Periode (am besten mit einem griffigen Namen versorgt, denn in der Vielzahl der über 100 Nummern fand sich der Hörer mit sozusagen getauften Stücken ein wenig besser zu Recht). Dorati verstand es, dieses sinfonische Lebenswerk zumindest ins Bewusstsein zu rücken, Unerkanntes zu protegieren, aus den Schatten der „Populären“ zu heraus dirigieren. Freilich: dies ging nicht ohne Routine im gefährlichen Sinne ab. Jeder, der ein Ohr hatte für die Feinheiten der Haydnschen Partituren, ihre musikantisch-humanen Winkelzüge, ihre formalen Ungewohntheiten wird dies erkannt haben, als sich etwa Harnoncourt (für Telefunken, später Teldec) den Sinfonien zuwandte.

Viele Jahre später war es
Harnoncourt, der sich (nun hieß das Label Warner!) um das geistliche Werk im wahrsten Sinne des Wortes bekümmerte. Eine Box nach wie vor von konkurrenzloser Qualität und Reichhaltigkeit – nicht zuletzt dank kompetenter Vokalsolisten und des schlank-passionierten „Sprachklanges“ des Wiener Arnold Schönberg-Chores.

Auf dem Weg zu einer Gesamtaufnahme der 104 Haydn-Sinfonien bewegt man sich bei Naxos. Die gestalterischen Leistungen einer Sinfonia Finlandia mit dem Dirigenten Patrick Gallois wage ich als vital, als genügend umsichtig zu bezeichnen. Wichtiger in diesem Zusammenhang erscheint es mir, auf die ganz frühen Sinfonien, auf Haydns gewissermaßen schöpferische Initialzündungen hinzuweisen. Die Finnen spielen die ersten fünf Sinfonien und beschreiben damit dem Hörer, wie originell, wie unmissverständlich sich Haydn schon im engen Kreis seines Tätigkeitsbereich der (ausgewählten) Musikwelt vorzustellen verstand.

Wichtiger Beitrag zum Haydn-Jahr

Dies gilt auch für die ersten sechs, vom deutschen Auryn Quartett auf klanglich superben Tacet-CDs ausgeleuchteten Streichquartette. Sie waren fünfsätzig angelegt, nämlich mit zwei Menuetten, wobei das D-Dur-Quartett Hob. III/3 zwischen den Menuetten einen Presto-Satz enthielt, dem man schon als Vorläufer Beethovenscher Scherzo-Einfälle bezeichnen kann. Diese und weitere Haydn-Einspielungen des Auryn Quartetts überzeugen, ja begeistern durch instrumentale Souveränität und Feinfühligkeit in der Reaktion auf die jeweiligen Satzcharaktere. Hier handelt es sich zweifellos um einen der wichtigsten Beiträge zum Haydn-Jahr – ähnlich wie die bewundernswerte, fast schon musikalisch-überreiche Initiative des Eisenstädter Haydn Trios, sämtliche, nämlich 429 (in Worten: vierhundertneunundzwanzig) Volkslied-Arrangements zusammen mit den Vokalisten Lorna Anderson und Jamie Mac Dougall zu präsentieren.
Wer sich nicht an die monumentale Box traut, kann sich auch mit kleineren, wie in der Diskographie angegebenen CD-Editionen beschäftigen. Auch im hörenden Auswahlverfahren wird der Haydn-Freund staunen, mit welcher Fantasie, mit welch detaillierter Textreflexion Haydn auf die „scottish“- und „welsh“-Vorlagen reagiert hat. Die instrumentalen und stimmlichen Gestalter dieser unter schwierigsten Umständen in Eisenstadt gelungenen, mannigfaltig gesponserten Einspielungen arbeiten und musizieren bravourös, werden nicht müde in diesem Labyrinth des Hoboken-Verzeichnisses nach dem Rechten zu singen und zu spielen. Dies nebenbei ein Thema für die musikwissenschaftliche Zukunft, denn schwierig bleibt es für den Laien, sich in diesem Register zu Recht zu finden, zumal in jenen Bereichen, in denen bis zum heutigen Tag keine chronologische Klarheit herrscht, bzw. erst nach und nach werkdienliche Informationen eingelangt sind. Das gilt zum Beispiel für die Zählweise der späten Klaviersonaten. Mit dem „alten“ Köchel-Register kann man leben, man kennt es zu guten Teilen auswendig, mit Hoboken bleibt das schwierig.

Dem Haydn Trio Eisenstadt verdanken die Musikfreunde auch eine Gesamtaufnahme der Klavertrios und eine Kassette mit Klavierkammermusik (darunter auch eine Violinsonate und ein Quintett für zwei Hörner, Violine, Cello und Klavier!). Seit der Philips-Gesamtaufnahme der Trios mit dem Beaux Arts-Ensemble wage ich die schlanke, in den expressiv grenzwertigen Passagen tendenziell etwas unauffällige burgenländische Variante als gültige Alternative zu empfehlen.
Hier wie auch im Umkreis der erwähnten Folkssongs sind die ausführlichen Begleithefte unerlässliche Hilfe zum Verständnis, zur Einordnung des schier überquellenden Haydnschen Schaffens. Dies kommt auch der Sammlung mit unterhaltsamen „Konzertchen“ und Divertimenti zu Gute, denn vieles aus dieser Schublade ist im Konzertleben weitgehend unberücksichtigt geblieben. Hilfreich auch drei informativ gestaltete CDs mit Daten und Fakten aus dem Leben Haydns, erzählt von Lutz Görner auf der Basis von Hans-Josef Irmens auch in der „FAZ“ gelobten Haydn-Buch, klanglich ausgestattet mit Aufnahmen aus dem Naxos-Katalog.

Mit seiner Wiener Haydn Sinfonietta hat sich der Dirigent Manfred Huss nicht nur um die Werke seines Orchester-Patrons verdient gemacht. Auch Stücke aus dem beruflichen und menschlichen Umfeld Haydns beleuchten, erklären die Musikszene des 18. Jahrhnderts. So etwa die Einspielung des Doppelkonzerts in F-Dur von Carl Philipp Emanuel Bachs mit Alexei Lubimov und Juri Martynov, deren Hammerflügelspiel allerdings – für mein Empfinden – nicht genügend durchsichtig wirkt, das heißt: akustisch zu wenig getrennt worden ist. Die schwedische Firma BIS kündigt zur Zeit einige Huss-Aufnahmen, bzw. -Reprisen an, so etwa eine Einspielung der theatralischen Aktion Acide und eine umfangreiche Sammlung mit Stücken für den Fürsten Esterházy und den König von Neapel. Im Programm Beispiele für das Gamben artige Baryton-Instrument, Konzertarien, Scherzandi und Bühnenmusiken.

Wenn vom Umfeld Haydns, von der „anderen“ Musik seiner Zeit die Rede sein soll, dann darf nicht nur von seinem Freund Wolfgang Amadeus Mozart gesprochen werden. Bei den drei 1784 in Berlin publizierten, auch als „Sonaten“ bezeichneten Quintetten von Johann Baptist Vanhal (1739 – 1813) handelt es sich um einschmeichelnde, niemals grob-auftrumpfende Musik. Wenn man will, so bereitete der aus dem böhmischen Neganitz (Nechanice) stammende Komponist den Boden für kommende Klavierquintette von Brahms bis Schostakowitsch, gleitend, unauffällig in der dreisätzigen Ausformung, die dem Pianisten nicht wirklich eine führende Rolle zugestehen, sondern wie eine liebevolle Umarmung von fünf gleichberechtigten Instrumenten in Erinnerung bleiben. Überraschend die Thematik des finalen Allegro-Satzes op. 12,2: er steht mehr als nur in atmosphärischer Beziehung zum zweiten Satz aus Beethovens Klaviersonate op. 10,2!

In Erinnerung bleibt: Vanhal war ein Meister seines schöpferischen Fachs, zu dessen späten Nachruhm diese mit viel Einfühlung, mit schönen farblichen Akzenten ausgeleuchtete Einspielung einiges beitragen sollte. Miklós Spányi am Hammerflügel (einem Anton Walter-Nachbau von Chris Maene aus dem Jahr 2003) und das „authentische“ Quartett auf alten Instrumenten geben nicht nur Anhaltspunkte, was diese – selbst in Moll-Bewegungen – heitere Musik anbelangt, es gelingt ihnen, eine ausführliche Vorstellung dessen zu geben, was im Vorfeld, was im Umfeld der ganz Großen der Kammermusik im Guten und im vorbereitend Förderlichen geschehen ist.

Zur Sondierung der Welt Haydns sind mir in letzter Zeit auch die kammermusikalischen und klavieristischen Kompositionen des vor zwei Jahren gefeierten Ignaz Pleyels (1757 – 1831) wichtig gewesen. Masha Dimitrieva entfaltet und betreut die eingängigen Sonaten und Rondos aus einem schier unübersehbaren Repertoire mit Geschick und Geschmack. Nicht anders als der Pianist Karel Kosárek, wenn er sich der eleganten, geschmeidigen, Konzerte von Frantisek Xaver Duseks (Dussek /1731 – 1799) annimmt. Diese leichtgängige Konzertbrillanz gemahnt an die Genreparallelen etwa von Franz Xaver Mozart im Vorfeld der Mendelssohn-Klavierkonzerte. Solche Vorläufer-Qualitäten zeichnen auch die – bei Naxos in Ersteinspielung vorliegenden – Violinkonzerte von Pierre Rode (1774 – 1830) aus. Wie Vorläufer der Paganini-Konzerte, so künden diese von Friedemann Eichhorn ebenso lebhaft wie sorgfältig gespielten Sätze von den Taten späterer Komponisten-Virtuosen. Nicht von ungefähr spielte Paganini das Rode-Konzert op. 7 als eines der wenigen Werke aus fremder Feder. Und auch der polnische Geiger Henryk Wieniawski bekannte sich zu diesem frühen Vertreter geigerischer Sinnlichkeit, dessen gefällige Ästhetik in markantem Kontrast zu Haydns solistisch eher unkomfortablen Violinkonzerts in C-Dur steht (im Katalog in einer resoluten Einspielung mit Simon Standage und der Haydn Sinfonietta Wien unter der Führung von Manfred Huss).

DISKOGRAPHIE

Joseph Haydn

  • Acide; Richter, Milanesi, OíLaughlin, Paley, Simonian; Haydn Sinfonietta Wien, Manfred Huss; BIS SACD-1812
  • Missa in tempore belli C-Dur (Paukenmesse) Hob.XXII/9, Salve Regina g-Moll Hob.XXIIIb/2, Missa in angustiis d-Moll (Nelsonmesse) Hob.XXII/11, Missa (Harmoniemesse) B-Dur Hob.XXII/14, Te Deum C-Dur Hob. XXIIIc/1, Te Deum Hob.XXIII c/2, Stabat Mater Hob. XXbis, Messe B-Dur Hob.XXII/13 (Schöpfungsmesse), Cantata Qual dubbio ormai? Hob.XXIVa/4, Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze Hob.XX/2; Solisten; Arnold Schoenberg Chor Wien; Concentus musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt; Warner 2564 69939-8 (6 CD)
  • Musik für Fürst Esterházy und den König von Neapel; Werke für Baryton, Notturno, Scherzandi, Bühnenmusiken, Konzertarien u.a.; Haydn Sinfonietta Wien, Manfred Huss; BIS 1796 (6 CD)
  • Sinfonien (Gesamtaufnahme); Philharmonia Hungarica, Antal Dorati; Decca 4781221 (33 CD)
  • Sinfonien Hob.I/1-5; Sinfonia Finlandia, Patrick Gallois; Naxos 8.557571
  • Streichquartette Hob.III/1-6; Auryn Quartett; Tacet 167 (2 CD)
  • Streichquartette Hob.III/37-42; Auryn Quartett; Tacet 168 (2 CD)
  • Streichquartette Hob.III/72 ? 74 (op. 74); Auryn Quartett; Tacet 169
  • Kammermusik mit Klavier: 4 Concertini, 6 Divertimenti, Violinsonate Hob. XV/32, Quintett Hob. XIV/1; Verena Stourzh (Violine), Cornelia Löscher, Martin Bramböck (Horn); Haydn Trio Eisenstadt; Brilliant Classics 93857 (2 CD)
  • Klaviertrios (Gesamtaufnahme); Haydn Trio Eisenstadt; Phoenix Edition 161 (8 CD)
  • Violinkonzert C-Dur Hob.VIIa/1 (C. Ph. E. Bach: Flötenkkonzert a-Moll, Hamburger Sinfonie Nr. 1 in D Wq 183,1; Simon Standage (Violine), Reinhard Czasch (Flöte); Haydn Sinfonietta, Manfred Huss; VMS 166
  • 429 Folksong Arrangements Hob. XXXIa; Lorna Anderson, Jamie MacDogall, Haydn Trio Eisenstadt; Brilliant Classics 93769 (18 CD, CD-ROM)
  • Folksong Arrangements Hob. XXXIa/1-100; Anderson, MacDogall; Haydn Trio Eisenstadt; Brilliant Classics 93736 (2 CD)
  • Folksong Arrangements Hob XXXIa/101-150; Anderson, MacDogall, Haydn Trio Eisenstadt; Brilliant Classics 93756 (2 CD)
  • Haydn: Sein Leben, seine Musik – Erzählt auf der Grundlage von Hans-Josef Irmens Haydnbuch (ISBN: 978-3-412-20020-6); Lutz Göörner (Erzähler); Naxos Hörbuch NHB 30162 (3 CD)

Haydns Zeitgenossen

  • Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert für zwei Cembali, Streicher und Hörner F-Dur Wq 46, Hamburger Sinfonie Nr. 4 G-Dur Wq 183/4); Mozart: Sinfonien A-Dur KV 134 und G-Dur KV 199; Alexei Lubimov und Juri Martynov (Hammerklavier); Haydn Sinfonietta Wien, Manfred Huss; VMS 155
  • Dusek: Klavierkonzerte D-Dur, C-Dur und Es-Dur; Karel Kosárek (Klavier); Prager Kammerorchester, Etcetera KTC 1369
  • Pleyel: Sonaten G-Dur Ben 572, B-Dur Ben 571, D-Dur Ben 436, Rondo favorit Es-Dur Ben 613, Rondo favorit A-Dur Ben 114, Sonatine D-Dur Ben 578, Andante aus der Sonatine B-Dur Ben 577; Masha Dimitrieva; Gramola 98816 CD 17173
  • Pleyel: Flötenquintett Es-Dur Ben 282, Oboenquartette G-Dur Ben 391 und 394, Flötenquartett D-Dur Ben 381; Orsolya Kaczander (Flöte), Lajos Lencsés (Oboe), Vilmos Szabadi (Violine), Péter Bársony (Viola), Peter Szábo (Cello); Hungaroton HCD 32572
  • Rode: Violinkonzerte Nr. 7 a-Moll op. 9, Nr. 10 h-Moll op. 19 und Nr. 13 fis-Moll / A-Dur op. posth.; Friedemann Eichhorn, Nicolás Pasquet; Naxos 8.570469
  • Vanhal: Klavierquintette (Sonaten) op. 12 Nr. 1-3; Miklós Spányi (Hammerflügel), Authentic Quartet; Hungaroton HCD 32588

Peter Cossé, 2.3.2009

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