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Donnerstag, 27. März 2008
Klassik Heute - Meldungen
5 Meldungen

Abschlussvortrag zu "Kultour de France" mit Siegfried Mauser in Essen (27.03.2008)

Die Abschluss-Veranstaltung der „Kultour de France – Eine Vortragsreihe in fünfzehn Etappen“ zum aktuellen Frankreich-Schwerpunkt der   [mehr...]

Hamburger Ostertöne brachten Besonderes zum Klingen (27.03.2008)

Gute, inspirierende Festivals leben von ihrer ganz besonderen Atmosphäre. Die erforderliche spezielle Kombination von herausragenden Musikern und maßgeschneiderten Programmen prägte die Hamburger Ostertöne, die am Ostermontag mit einem umjubelten Konzert des Klangforum Wien unter Leitung von Emilio Pomárico erfolgreich ausklangen. Im dritten Jahr seines Bestehens war die Mischung des Festivals besonders gelungen, denn es galt, gleich drei bedeutender Komponisten zu gedenken: Johannes Brahms, der vor 175 Jahren in Hamburg geboren wurde, Olivier Messiaen, dessen 100. Geburtstag sich 2008 jährt, sowie Gérard Grisey, einen der bekanntesten Messiaen-Schüler, der vor zehn Jahren starb. Dem Festival-Motto „Brahms und Moderne“ konsequent folgend, boten die Ostertöne unter der Künstlerischen Leitung von Hamburgs Generalmusikdirektorin und Intendantin Simone Young auch 2008 ein Programm mit vielen neuen Facetten: Mit exemplarischen Werken des tiefgläubigen Katholiken Messiaen stellte sich das verlängerte Festival- Wochenende den großen religiösen Fragen von Sein und Vergänglichkeit. Brahms’ kompositorische Handschrift, weltweit populär und vermeintlich bestens bekannt, war durch andere Lesarten neu zu interpretieren: Beim Eröffnungskonzert am Karfreitag faszinierte das auf Alte Musik spezialisierte Concerto Köln unter Leitung von Marcus Creed mit einer beeindruckenden Version des Deutschen Requiem., das mit Messiaens Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité kombiniert wurde.

Die Aufführung der dramatischen Kantate Rinaldo, dirigiert von Simone Young, präsentierte am Ostersonntag eine mitreißende Rarität: Brahms’ einzige Annäherung an das Thema Oper. Die Titelpartie sang der – mit seiner Interpretation Maßstabe setzende – international renommierte Tenor Johan Botha. Eine weitere Premiere im dritten Jahr nach Festival-Gründung war die Berufung eines „Artist in Residence“. Diesen Part übernahm der österreichische Geiger Benjamin Schmid, der seine enorme Vielseitigkeit in drei Konzerten eindrucksvoll unter Beweis stellte. Dazu kamen Auftritte von aufregenden jungen Talenten wie dem britischen Belcea Quartet oder dem Pianisten Aleksandar Madzar, von gefragten Kammermusikern wie dem Klarinettisten Jörg Widmann oder dem Cellisten Clemens Hagen.

Rund 5.000 Zuhörer besuchten von Karfreitag bis Ostermontag die zehn Konzerte (davon 3 im Großen Saal) in der Laeiszhalle. Das entspricht einer Auslastung von 67 Prozent und einer Steigerung von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Mit diesem Ergebnis haben sich die Hamburger Ostertöne ein weiteres Mal im Musikleben der Stadt bewährt. Die Hamburger Ostertöne 2009 finden vom 10. bis 13. April 2009 statt.

Hans Zender erkrankt - Anu Tali übernimmt Dirigat beim Heidelberger Frühling (27.03.2008)

Aufgrund einer Erkrankung von Hans Zender übernimmt die estnische Dirigentin Anu Tali die Leitung des Eröffnungskonzerts des   [mehr...]

Thoma Hengelbrock mit Bellinis "Sonnambula" und Cecilia Bartoli in Baden-Baden (27.03.2008)

Er ist der unumstrittene Meister des Belcanto, einer der ganz großen Komponisten der italienischen Oper: Vincenzo Bellini (1801-1835). Am 4. und 6   [mehr...]

Vadim Gluzman als Solist bei der Dresdner Philharmonie (27.03.2008)

Er gehört zu den besten Geigern unserer Zeit und entlockt seiner Stradivari aus dem Jahre 1690 unverwechselbare Töne: der israelische Geiger Vadim   [mehr...]

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