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CD-Besprechung

Opus 111 OP 30 335

1 CD • 56min • 1998

01.11.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 6
Klangqualität:
Klangqualität: 4
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 6

Solange Lully das Musiklebens Frankreichs beherrschte, hatte es der italienische Stil im romanischen Nachbarland schwer, und der Bann büßte auch nach Lullys Tod seine Kraft nur allmählich ein. Die vorliegende Produktion zeigt den unterschiedlichen Grad des Einflusses, den die italienische Musik auf die französische ausübte: Hier Marin Marais, der in seinen 1692 veröffentlichten Pièces en trio mit der neuen Mode liebäugelt und doch noch ganz in der Tradition Lullys steht; dort der nur zehn Jahre jüngere Jean-Ferry Rebel, der mit seiner virtuosen Violinsonate ein deutlichen Schritt weiter in die neue Richtung geht.

L'Assemblée des honnestes curieux gelingt dieser Spagat zunächst recht gut; vor allem der tänzerische Aspekt und der als typisch französisch geltende jeu inégal kommen angemessen zur Geltung. Bei längerem Zuhören wirkt die Interpretation aber etwas aufdringlich, was nicht nur an der dumpfen Raumakustik liegt. Im Vergleich mit dem Ricercar Consort wird dann deutlich, was der Assemblée noch fehlt: Intime Lyrik und eine wirklich noble Eleganz.

Dr. Matthias Hengelbrock [01.11.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Marin Marais
1Suite en trio c-Moll
2Suite en trio e-Moll
3Sonate C-Dur für Violine und basso continuo (a la Maraisienne)
4Suite en trio B-Dur
Jean-Féry Rebel
5Sonate Nr. 9 D-Dur für Violine und Basso continuo

Interpreten der Einspielung

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