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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

César Cui

* 18.01.1835 Vilnius
† 26.03.1918 St. Petersburg

Der russische Komponist César Cui wurde am 18. Januar 1835 als Sohn eines französischen Offiziers, der nach dem Rückzug Napoleons aus Moskau in Russland geblieben war, und einer Litauerin geboren. Mit zehn Jahren erhielt er Musikunterricht, unter anderem bei Stanisław Moniuszko. 1851 bis 1857 studierte er in St. Petersburg Ingenieurwesen u.a. an der Militärischen ingenieurtechnischen Universität. Anschließend wurde er Dozent an der Ingenieursakademie, 1878 Professor und in späteren Jahren Generalleutnant. Daneben beschäftigte er sich jedoch stets mit Musik. 1856 traf er Mili Balakirew und legte mit diesem den Grundstein für das sogenannte „Mächtige Häuflein“. Als Musikkritiker vertrat er vehement die Musikästhetik dieser Gruppe, distanzierte sich davon später aber wieder. Teilweise verriss er die Werke seiner früheren Gefährten in seinen Kritiken sogar gnadenlos und schadete ihnen dadurch nicht unerheblich (etwa Modest Mussorgskis „Boris Godunow“). Auch die erste Sinfonie von Rachmaninow verglich er 1897 mit einer „Programmsymphonie über die sieben ägyptischen Plagen“. Ab 1880 wandte sich Cui verstärkt französischen Opernstoffen zu und prägte mit seinen Schriften das französische Bild vom russischen Musikleben. In seinen letzten Lebensjahren war Cui blind. Er starb als letzter Überlebender der „Gruppe der Fünf“ am 13. März 1918 in Petrograd.

Diskographie [1] Werke [3]

Werke

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Werkgattungen

Instrumental-Solo (3)

Instrumental-Solo

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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