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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Egon Wellesz

* 21.10.1885 Wien
† 08.11.1974 Oxford

Biographie Diskographie [7] Werke [18]

Biographie

1885
geboren am 21. Oktober 1885 in Wien.
1905
Nach dem Abitur (1904) zunächst Studium der Rechtswissenschaften, aber schon ab 1905 Wechsel zur Musikwissenschaft.
1907
Es entstehen zahlreiche Lieder, Klaviermusik und als op. 9 die Kammpersymphonie Nr. 1, die 1907 uraufgeführt wird.
1908
Promotion bei Guido Adler in Wien mit einer Arbeit über die italienische Barockoper. Daneben Kompositionsstudien bei Arnold Schönberg.
1911
Komposition der Drei Skizzen für Klavier op. 6.
1913
Dozent an der Wiener Universität.
1920
UA des einaktigen Persischen Ballett op. 30 in Donaueschingen.
1924
Komposition der Suite für Violine und Kammerorchester op. 38, die der Geigerin Alma Moodie gewidet ist. In den Jahren der Zwischenkriegszeit avanciert Egon Wellesz zum vielgespielten Komponisten mit einem breit gefächerten Œuvre. Es entstehen u.a. die Opern Alkestis und Achilles auf Skyros.
1931
Komposition der Oper Die Bakchantinnen nach der Tragödie Bakchai von Euripides. Das Werk wurde 2003 bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Marc Albrecht wieder aufgeführt.
1932
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Oxford.
1938
UA der Fünf symphonischen Stücke und Posperos Beschwörungen durch Bruno Walter, Reprisen der Aufführung in Amsterdam und Rotterdam. Um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, die im März Österreich annektiert hatten, fieht der Komponisten nach England und unterrichtet bis zu seinem Tod an der Universität Oxford.
nach 1945
Neben seiner Lehrtätigkeit komponiert Wellesz in der Zeit von 1945-1952 vier Sinfonien und Kammermusik, außerdem ist der der erste Schönberg-Biograph.
1956-1971
In diesem Zeitraum entstehen weitere fünf Sinfonien.
1959
Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich an den Komponisten.
1961
Auszeichnung mit dem Großen Österreichischen Staatspreis.
1967
Kompostion der Weihnachtskantate Mirabile Mysterium op. 101.
1973
Ernennung zum Ehrenmitglied der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde.
8.11.1974
gestorben in Oxford (England).

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