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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Alexander Scriabin

* 25.12.1871 Moskau
† 14.04.1915 Moskau

Alexander Skriabin wurde als Sohn eines aus dem russischen Militäradel stammenden Juristen und Diplomaten am 25. Dezember 1871 in Moskau geboren. Da seine Mutter, eine Konzertpianistin, ein Jahr nach seiner Geburt starb, wurde der Junge von seiner Tante Ljubow Skriabina großgezogen, die ihm auch den ersten Klavierunterricht erteilte. Im Alter von zehn Jahren wurde er auf eigenen Wunsch und gegen den Willen seines Vaters und seiner Tante in die Moskauer Kadettenschule aufgenommen. Von 1888 bis 1892 studierte er am Moskauer Konservatorium Komposition bei Anton Arenski und Sergei Tanejew sowie Klavier bei Wassili Safonow. Das Kompositionsstudium beendete er wegen Unstimmigkeiten mit seinem Kompositionslehrer ohne Abschluss, sein Klavierstudium beendete er 1892 mit der Kleinen Goldmedaille. 1894 lernte er Mitrofan Beljajew kennen, der sein Verleger und Mäzen wurde und erste Gastspiele im Ausland organisierte, die ihn bald international bekannt machten. 1897 heiratete er die Konzertpianistin Wera Issakowitsch, mit der er vier Kinder hatte. Von 1898 bis 1903 war er Klavierprofessor am Moskauer Konservatorium. 1904 folgte der Umzug ins Ausland (Schweiz, Belgien, Italien, Frankreich). 1905 trennte er sich von seiner Frau Wera, die ihm jedoch die Scheidung verweigerte. Danach wurde Tatjana de Schloezer die offizielle Frau an seiner Seite, mit der er zwei Kinder hatte. Mit der Uraufführung der 3. Sinfonie am 29. Mai 1905 in Paris, sowie den Erstaufführungen der 5. Klaviersonate in Moskau sowie des Poème de l’extase in New York (1906) wurde Skriabin international berühmt. Wenige Tage nach der New Yorker Premiere des Promethée mit Lichteffekten erkrankte Skriabin an einer Blutvergiftung, an deren Folgen er am 14. April 1915 in Moskau verstarb. Skriabin war ein außergewöhnlich guter Pianist, der fast ausschließlich seine eigenen Werke in der Öffentlichkeit spielte. Er komponierte auch nur Musik für „sein“ Instrument, das Klavier, und sinfonische Musik. Seine Musik war zunächst an westeuropäischen Vorbildern orientiert (Chopin, Liszt, Wagner), er entwickelte seinen Musikstil jedoch in einer Vorform der Zwölftontechnik weiter und suchte durch Übersteigerung der Kunstmittel und Einbeziehung aller Künste ein mystisch-ekstatisches „Allkunstwerk“ zu schaffen.

Diskographie [58] Werke [156]

Diskographie aktuelle Auswahl: 9

Bei sehr umfangreichen Diskographien (>50) werden hier nur Einspielungen mit sehr guten Bewertungen aufgelistet.
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= Datum der Besprechung 
= Klassik Heute Bewertung

Edition Klavier-Festival Ruhr Portraits V

8553174;4260085531745
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Während die Folge 26 der Edition Klavierfestival Ruhr schon vorliegt, steht hier die sechsteilige Ausgabe Nr. 25 zur Diskussion. Wie stets in solider, fachlich verlässlich kommentierter, von Intendant Franz Xaver Ohnesorg euphorisch empfehlend ...

Avi-music 8553174 • 6 CD • 464 min.

23.12.10 [8 9 8]

Horowitz

Return to Chicago

479 4649;0028947946496
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Es ist das Zeugnis eines Künstlers in seinem (wie die Amerikaner sagen) „indian summer“. Vladimir Horowitz stand damals 1986 im 83. Jahr, als er das 37. und letzte Konzert in seiner Lieblingsstadt Chicago gab. Der legendäre Pianist durchlief ja eine ...

DG 479 4649 • 2 CD • 122 min.

03.12.15 [9 7 10]

Horowitz Live And Unedited - The Historic 1965 Carnegie Hall Return Concert

S2K93023;5099709302329
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Eine der schönsten, attraktivsten und auch lehrreichsten Editionen der letzten Jahre! Auf zwei CDs und einer – allerdings recht „kurzatmigen“ – DVD bringt die Firma Sony akustisches Licht hinter die Live-Gewohnheiten des Mediums Schallplatte in ...

Sony Classical S2K93023 • 2 CD + Bonus-DVD • 106 min.

14.01.04 [10 9 10]

Pervez Mody plays Scriabin Vol. 1

CTH 2570/2;4003913125705
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Sich den Werken von Alexander Scriabin im Sinne ihres Erfinders zu nähern, ist und bleibt eines der schwierigsten Dinge für einen Pianisten überhaupt. Denn seine über die Maßen freie, streckenweise geradezu labile Musik ist kaum in unserem durch ...

Thorofon CTH 2570/2 • 2 CD • 147 min.

03.11.10 [8 7 8]

A. Scriabin

782015;3383007820152
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Als Nummer 7 der „Nikita Magaloff Edition“ erscheint hier eine Rundfunkstudio-Aufnahme sämtlicher Etüden Scriabins. Die Serie op. 42 wurde bereits in einer – in manchen Passagen recht bedrängt wirkenden (op. 42,5!) – Live-Aufnahme aus dem Jahr 1988 ...

disques montaigne 782015 • 1 CD • 56 min.

05.03.07 [7 7 8]

Scriabin

Yevgeny Sudbin

1568;7318599915685
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Willkommen heißen darf man mit dem aus St. Petersburg stammenden Evgeny Sudbin einen der faszinierendsten Scriabin-Interpreten nicht nur des gegenwärtigen Musiklebens, viel mehr noch: es fällt mir auf ähnlichem Niveau nicht leicht, auch nur vier, ...

BIS 1568 • 1 CD/SACD stereo/surround • 57 min.

10.01.08 [10 10 10]

F. Chopin • A. Scriabin

9;0000000000009
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Auf ihrer CD Nr. 9 stellt die junge Salycus Music Productions den 30jährigen, in Szeged geborenen ungarischen Pianisten Mark Farago vor. Er studierte zunächst in seiner Heimatstadt, dann bei Christian Favre in Lausanne und bei Dominique Merlet in ...

Salycus 9 • 1 CD • 42 min.

07.03.07 [8 8 7]

A. Scriabin

BIS-CD-1142;7318590011423
zur Besprechung
Wer immer mit Scriabin auf dem internationalen Plattenmarkt reüssieren möchte, der muß etwas zu bieten haben. Um so verwunderlicher ist es, wenn ein erfahrener CD-Produzent wie Hyperion eine literarisch so spezialisierte - und vorbelastete - Allianz ...

BIS BIS-CD-1142 • 1 CD • 60 min.

01.08.01 [6 8 6]

Visions

CTH2639;4003913126399
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Die Violine ist dank ihrer herausgehobenen Tonlage und ihrer Phrasierungsmöglichkeiten „das“ Melodieinstrument schlechthin – was liegt da näher, als sich auch mal große Melodien einzuverleiben, die ursprünglich für andere Instrumente geschrieben ...

Thorofon CTH2639 • 1 CD • 58 min.

03.11.17 [10 10 10]

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