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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Alban Berg

österr. Komponist

* 09.02.1885 Wien
† 24.12.1935 Wien

Alban Berg wurde am 9. Februar 1885 in Wien geboren. Er begann bereits als Jugendlicher ohne Unterricht zu komponieren. Zunächst wurde er Beamter. Arnold Schönberg wurde auf ihn aufmerksam und erteilte ihm von 1904 bis 1910 Kompositionsunterricht. Durch eine Erbschaft konnte Alban Berg seine Beamtenstellung aufgeben, um zu komponieren, musikalische Aufsätze zu schreiben und Opern für Klavier zu arrangieren. Gleichzeitig beschäftigte er sich mit Entwürfen für Wozzeck, durch den er weltweit bekannt wurde. Seine wenigen, aber höchst bedeutenden Werke zeigen ihn neben Schönberg und Webern als den bedeutendsten Repräsentanten des musikalischen Expressionismus, vor allen Dingen in seinen beiden Opern Wozzeck (1917/21) nach Georg Büchner und Lulu (1928/35) nach Frank Wedekind. Weitere seiner wichtigsten Werke sind 3 Orchesterstücke (1914), das Kammerkonzert für Violine, Klavier und 13 Bläser (1923/1925), die Lyrische Suite (1925/1926), das Violinkonzert (1935), Orchestergesänge (nach Altenburg 1912) und Der Wein (nach Baudelaire, 1929). Alban Berg starb am 24. Dezember 1935 an einer Blutvergiftung infolge eines Insektenstiches.

Biographie Diskographie [33] Texte [1] Werke [38]

Texte

Ein Leben geht in die Brüche

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin: Wozzeck

Ein Ausrufezeichen in dieser so schweren Saison der Kürzungen und Zukunftsprobleme setzen GMD Törzs und Oberspielleiter Hilbrich mit Alban Bergs Meisterwerk über den geschundenen Menschen: Die Schweriner Erstaufführung (!) von „Wozzeck“ ist eines Staatstheaters würdig und kann sich getrost mit größten Häusern messen.

[Günter Zschacke, 10.4.2002]weiterlesen ...

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