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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Andreas Romberg

* 27.04.1767 Vechta
† 10.11.1821 Gotha

Das heutige Geburtstagskind, Andreas Romberg, zählt zur Reihe der Komponisten, die zu Lebzeiten sehr bekannt und auch von ihren Zeitgenossen und Künstlerkollegen sehr geschätzt waren, nach ihrem Tod aber schnell in Vergessenheit gerieten. Vor 250 Jahren, am 27. April 1767, wurde Andreas Romberg als Sohn des Militärmusikers Gerhard Heinrich Romberg in Vechta geboren. Von seinem Vater erhielt er Geigenunterricht und schon im Alter von sieben Jahren trat er zusammen mit seinem Cousin Bernhard (1767–1841, Violoncello) in Münster.auf. Gemeinsam unternahmen sie Konzertreisen durch Deutschland, Holland, Italien und Frankreich und wurden als „Wunderkinder“ gefeiert. Bis 1798 unternahmen die Cousins nahezu alle Reisen und Ortswechsel gemeinsam. 1793 ließ sich Andreas in Hamburg nieder, wo er eine Familie gründete und lange Jahre als Komponist und Kapellmeister wirkte. Seine Situation als freischaffender Komponist verschlechterte sich allerdings durch die Napoleonischen Feldzüge stark, bis er 1815 eine Anstellung als Kapellmeister am Hof des Herzogs von Sachsen-Gotha-Altenburg fand. Dort wirkte er bis zu seinem Tod am 10. November 1821. Andreas Romberg ist der bedeutendste Angehörige der Musikerfamilie Romberg. Während Bernhard hauptsächlich als Virtuose gefeiert war, konnte sich Andreas primär als Komponist etablieren. Er war freundschaftlich mit Haydn und Beethoven verbunden, seine Werke standen zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf gleicher Stufe mit deren Werken. Nach seinem Tod verblasste Rombergs Ruhm allerdings schnell, lediglich seine Vertonung von Friedrich Schillers Ballade Das Lied von der Glocke (1808) konnte sich bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts im Konzertleben halten. Wie die Musik einiger anderer Zeitgenossen Mozarts und Beethovens erleben Rombergs Werke seit den 1990er Jahren eine Renaissance, wozu seit 1993 die "Arbeitsstelle Andreas Romberg" der Hochschule Vechta mit regelmäßigen Konzerten entscheidend mit beigetragen hat. 1995 wurde die Andreas-Romberg-Gesellschaft Vechta e.V. gegründet mit einem "Romberg-Zimmer" im alten Rathaus von Vechta.

Diskographie [5] Werke [9]

Diskographie aktuelle Auswahl: 5

Bei sehr umfangreichen Diskographien (>50) werden hier nur Einspielungen mit sehr guten Bewertungen aufgelistet.
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= Datum der Besprechung 
= Klassik Heute Bewertung

L.v. Beethoven • W.A. Mozart • A. Romberg • F. Schubert

307 0853-2;0760623085326
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Wenn man unbedingt etwas zu mäkeln finden will, wird man auch bei der so überaus gedeihlichen Aufnahmetätigkeit des Leipziger Streichquartetts für MD+G fündig: Bei diesem Label gibt es nur in absoluten Ausnahmefällen Kopplungen von Werken ...

MD+G 307 0853-2 • 1 CD • 70 min.

01.11.00 [10 10 9]

Andreas Romberg: Der Messias (Oratorium nach Auszügen aus der Dichtung von Friedrich Gottlieb Klopstock)

777 328-2;0761203732821
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„Wer wird nicht einen Klopstock loben? Doch wird ihn jeder lesen? – ...

cpo 777 328-2 • 1 CD • 64 min.

21.04.08 [9 9 9]

A. Romberg

8.554765;0636943476529
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Andreas Jakob Romberg (1767-1821) und sein gleichaltriger Cousin Bernhard wurden beide 1790 in die Bonner Hofkapelle berufen - der eine als Geiger, der andere als Cellist. Dort machten sie die Bekanntschaft des jungen Beethoven und lernten den ...

Naxos 8.554765 • 1 CD • 74 min.

01.10.01 [4 4 4]

A. Romberg

307 1026-2;0760623102627
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Die Streichquartette Andreas Rombergs (1767- 1821) erfuhren äußerst hohe zeitgenössische Wertschätzung, wie der informative Booklettext durch Zitate belegt. Zur Frage, warum von den 30 Streichquartetten, die bislang in Archiven gefunden wurden, sich ...

MD+G 307 1026-2 • 1 CD • 62 min.

01.08.01 [6 8 6]

Great Singers • Björling Collection Vol. 1
Complete Opera and Operetta Recordings (1930-1938)

8.110722;0636943172223
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Jussi Björlings Schallplattenkarriere als Tenor begann im September 1929, als er für die schwedische Schwesterfirma von HMV die Lieder For you alone und Mattinata aufnahm – Tondokumente, die leider nicht erhalten sind, offenbar aber gut genug waren, ...

Naxos 8.110722 • 1 CD • 71 min.

12.12.02 [10 5 8]

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