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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Günter Raphael

dt. Komponist

* 30.04.1903 Berlin
† 19.10.1960 Herford

Biographie Diskographie [5] Werke [18]

Biographie

1903
geboren am 30. April 1903 in Berlin in eine Musikerfamilie. Sein Großvater mütterlicherseits war Leiter des Berliner Domchores und Komponist. Einer seiner Schüler war Jean Sibelius. Auch der Vater Georg Raphael war Kirchenmusiker. Ersten Musikunterricht erhielt Günter Raphael von seiner Mutter.
1022-1925
Studium an der Berliner Musikhochschule u.a. bei Robert Kahn (Komposition), Max Trapp (Klavier), Walther Fischer (Orgel) und Rudolf Krasselt (Dirigieren). Ab 1925 privater Komposititonsunterricht bei Arnold Mendelssohn in Darmstadt.
1926
Wilhelm Furtwängerl bringt die 1. Sinfonie Raphaels zur Uraufführung.
1932
Vollendung der 2. Sinfonie h-Moll op. 34
1933
Mit der Machtergreifung der Nationalsozalisten beginnt eine schwere Zeit für den Komponisten. Er wird aus dem Lehrkörper des Leipziger Konservatoriums entlassen und kann eingeschränkt nur noch privaten Unterreicht geben.
1939
Berufsverbot durch das NS-Regime.
1937
Erkrankung an Tuberkulose. Langer Krankenhaus- und Sanatoriumsaufenthalt.
1944
Schwere Rippenfellentzündung die auf Vermittlung von Freunden in einem Krankenhaus in Bad Nauheim behandelt wird.
1942
Vollendung der 3. Sinfonie op. 60.
1947
Uraufführung der 3. Sinfonie in Leipzig. Im gleichen Jahr Vollendung der 4. Sinfonie op. 62
1948
UA der 4. Sinfonie in Göteborg. Auszeichnung mit dem Franz-Liszt-Preis der Stadt Weimar.
1949-1953
Dozent am Städtischen Konservatorium in Duisburg. 1952 wird die 5. Sinfonie op. 75 vollendet und in Baden-Baden uraufgeführt.
1956-1958
Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz.
1957-1960
Professor an der Musikhochschule Köln. Die 1955/56 entstandene Chorsinfonie "Von der großen Weisheit" (Latose) op. 81 wird posthum 1965 vom Bayerischen Rundfunk in München uraufgeführt.
1960
Tod des Komponisten am 19. Oktober 1960.
1968
Posthume Ernennung zum Ehrensenator der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig.

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