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Helmut Lachenmann

Komponist

* 27.11.1935 Stuttgart

Im November 2015 feiert der Komponist und Dozent Helmut Lachenmann seinen 80. Geburtstag. Er wurde am 27. November 1935 in Stuttgart geboren und studierte von 1955 bis 1958 an der dortigen Musikhochschule. Von 1958 bis 1960 war er Schüler von Luigi Nono, den er während der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik kennen gelernt hatte. Es folgten Lehraufträge in Stuttgart, Ulm, Basel, Hannover und schließlich wieder Stuttgart, wodurch er mit seiner Kompostionsweise und Ästhetik eine ganze Komponistengeneration beeinflußt hat. Sein größter Erfolg war die Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, die an seinem Geburtstag 1997 an der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt und von vielen Opernhäusern in den Spielplan übernommen wurde (Neufassung 2003). Daneben schrieb Lachenmann Kammermusik für unterschiedliche Besetzungen (u.a. Gran Torso für Streichquartett), Orchsterwerke und Werke für Solo-Instrumente. Der Komponist erhielt 1997 den renommierten Ernst von Siemens Musikpreis, 2008 den Berliner Kunstpreis und 1972 den Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg. Über sein Werk verfassten Jörn Peter Hiekel und Siegfried Mauser das Buch "Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann" (Pfau-Verlag, Saarbrücken, 2005.

Biographie Diskographie [5] Werke [6]

Biographie

27.11.1935
geboren in Stuttgart.
1955
Beginn des Kompositionsstudiums an der Stuttgarter Musikhochschule.
1963/64
Teilnahme an den Kölner Kursen für Neue Musik bei Karlheinz Stockhausen.
1968/69
Enstsehung von "Air. Musik für großes Orchester mit Schlagzeugsolo".
1972
Komposition von "Klangschatten - Mein Saitenspiel" für 48 Streicher und frei Konzertflügel.
1976
Berufung an die Musikhochschule Hannover.
1978-1992
Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
1984
UA von "Mouvements - Vor der Erstarrung".
1997
UA von "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" in Hamburg. Auszeichnung mit dem Ernst von Siemens Musikpreis.
2002
Lachenmann-Schwerpunkt bei den Salzburger Festspielen
2005
Konzertwoche mit Werken von Helmut Lachenmann im Konzerthaus Berlin.
2008
Kunstpreis Berlin für Helmut Lachenmann.
2011
Bundesverdienstkreuz für Helmut Lachenmann.
2012
Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik und Tanz für Helmut Lachenmann.
2015
Deutscher Musikautorenpreis für das Lebenswerk. 80. Geburtstag des Komponisten am 27.11.

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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