Erich Leinsdorf: Diskographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Diskographien insgesamt: 12789

Erich Leinsdorf

* 04.02.1912 in Wien
† 11.09.1993

Erich Leinsdorf zählt zu den bedeutenden Dirigenten des 20. Jahrunderts. Er wurde am 4. Februar 1912 in Wien als Erich Landauer geboren. Mit fünf Jahren erhielt er schulischen Musikunterricht, spielte Cello und betätigte sich als Teenager als Liedbegleiter. Am Salzburger Mozarteum begann er das Dirigierstudium, das er an der Universität Wien und an der Wiener Musikakademie fortsetzte und 1933 abschloss. Im Jahr darauf erhielt er bis 1937 eine Assistentenstelle unter Bruno Walter und Arturo Toscanini bei den Salzburger Festspielen. Im November 1937 reiste er nach New York, um sich für eine Assistentenstelle bei der Metropolitan Opera zu bewerben. Da er jüdischer Herkunft war, erhielt er nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 als Flüchtling eine Aufenthaltserlaubnis. 1942 erwarb er die amerikanische Staatsbürgerschaft. An der Met war er hauptsächlich als Wagner-Dirigent geschätzt. 1943 wurde er für drei Jahre Chef des Cleveland Orchestra, konnte den Posten aber nur sporadisch ausfüllen, da er für den Zweiten Weltkrieg zu den US-Streitkräften eingezogen wurde. Der Vertrag wurde anschließend nicht verlängert. Von 1947 bis 1955 war Leinsdorf Chefdirigent des Rochester Philharmonic Orchestra, dann für eine Saison Direktor der New York City Opera. 1962 wurde er schließlich Nachfolger von Charles Münch als Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra, mit dem er zahlreiche Einspielungen für RCA machte. Ebenfalls 1962 wurde Leinsdorf in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Während eines Sinfoniekonzerts in Boston am 22. November 1963 musste er dem geschockten Publikum das Attentat auf Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, verkünden. Als Reaktion auf diese fürchterliche Nachricht setzte Leinsdorf das Konzert mit dem Trauermarsch aus Beethovens dritter Sinfonie fort. 1969 gab Leinsdorf seinen Posten in Boston auf und war für die nächsten zwei Jahrzehnte als Gastdirigent weltweit unterwegs, unter anderem arbeitete er von 1978 bis 1981 intensiv mit dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin, dem heutigen Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, zusammen. Vor 25 Jahren, am 11. September 1993 starb Erich Leinsdorf im Alter von 81 Jahren in Zürich an Krebs. Leinsdorf war auch bekannt für seine Konzert-Suiten-Arrangements von großen Opern wie Pelléas et Mélisande, Parsifal oder Die Frau ohne Schatten.

Diskographie [5]

Diskographie

= Besprechungsdatum = Bewertung

Eileen Farrell Wagner

SBT 1415;0749677141523
zur Besprechung
Im Falle der amerikanischen Sopranistin Eileen Farrell (1920-2002) sind sich ausnahmsweise alle Stimmenkenner von John Steane über Jürgen Kesting bis Jens Malte Fischer einig: dass es sich bei ihr um eine der bedeutendsten Sängerinnen nicht nur ...

Testament SBT 1415 • 1 CD • 68 min.

15.08.08 [10 8 10]

S. Prokofjew

SBT2 1376;0749677137625
zur Besprechung
Im deutschen Katalog der 60er Jahre sind nicht allzu viele amerikanische RCA-Einspielungen des Pianisten John Browning (1933-2003) erschienen. Vor allem eine Ravel-Zusammenstellung und die 24 Etüden von Chopin erlangten Beachtung in Fachkreisen, ...

Testament SBT2 1376 • 2 CD • 143 min.

23.05.05 [9 7 8]

S. Prokofjew

SBT 1394;0749677139421
zur Besprechung
Von den sieben Sinfonien Sergej Prokofieffs haben nur die erste (Symphonie classique) und die fünfte einen angemessenen Platz im Repertoire gefunden. Den übrigen begegnet man selten im Konzertsaal, und auch im CD-Katalog sind sie nur spärlich ...

Testament SBT 1394 • 1 CD • 72 min.

15.12.05 [9 7 9]

S. Prokofjew

SBT 1395;0749677139520
zur Besprechung
Von den sieben Sinfonien Sergej Prokofieffs haben nur die erste (Symphonie classique) und die fünfte einen angemessenen Platz im Repertoire gefunden. Den übrigen begegnet man selten im Konzertsaal, und auch im CD-Katalog sind sie nur spärlich ...

Testament SBT 1395 • 1 CD • 75 min.

12.12.05 [9 7 9]

S. Prokofjew

SBT 1396;0749677139629
zur Besprechung
Von den sieben Sinfonien Sergej Prokofieffs haben nur die erste (Symphonie classique) und die fünfte einen angemessenen Platz im Repertoire gefunden. Den übrigen begegnet man selten im Konzertsaal, und auch im CD-Katalog sind sie nur spärlich ...

Testament SBT 1396 • 1 CD • 79 min.

14.12.05 [9 7 9]

⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc