Mstislaw Rostropowitsch: Diskographie
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Diskographien insgesamt: 12744

Mstislaw Rostropowitsch

russischer Cellist und Dirigent

* 27.03.1927 in Baku
† 27.04.2007 in Möskau

Am 27. März 2017 wäre der Cellist und Dirigent Mstislaw Rostropowitsch 90 Jahre alt geworden. Er war ein Vollblutmusiker, der aus einer musikalischen Familie stammte und schon während seines Studiums 1945 erste Wettbewerbspreise und Auszeichnungen in der damaligen Sowjetunion erhielt. 1964 gastierte er erstmals in der Bundesrepublik, mit Emil Gilels und Leonid Kogan bildete er ein Klavierrio und konzertierte oft mit Svjatoslav Richter und Wladimir Horowitz. Zahlreiche Werke russischer und sptäer westlicher Komponisten brachte er zur Uraufführung. In den Jahren 1950 bis 1952 entstand zum Beispiel in engster Zusammenarbeit von Rostropowitsch und Sergej Prokofjew die Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125. Rostropowitsch war auch der Solist der gefeierten Moskauer Uraufführung dieses Werkes. Prokofjews nicht mehr vollendetes Concertino für Violoncello und Orchester op. 128 ergänzte Rostropowitsch nach dem Tod des Komponisten. 1974 verließ er die Sowjetunion und wurde 1977 Nachfolger von Antal Dorati als Chefdirigent des National Symphony Orchestra von Washington. 1978 wurde ihm die sowjetischen Staatsbürgerschaft entzogen, 1990 kehrt er in seine Heimat zurück und erhielt auch wieder einen russischen Pass. Uraufführungen, Konzerte und die Arbeit als Pädagoge füllten sein Leben aus. Am 27. April 2007, nur einen Monat nach seinem achtzigsten Geburtstag stirbt Rostropowitsch in Moskau.

Biographie Diskographie [5]

Diskographie

= Besprechungsdatum = Bewertung

G. Kancheli

462 713-2;0028946271322
zur Besprechung
Simi (georgisch = "Saite") ist eine unendlich langsame, halbstündige und tiefempfundene Meditation für Cello und Orchester, von Giya Kancheli für Mstislaw Rostropowitsch komponiert. Zugleich ist es ein Auftragsstück des Koninklijk Filharmonisch ...

ECM 462 713-2 • 1 CD • 51 min.

01.03.01 [10 10 10]

Herbert von Karajan

Karajan Master Recordings

00289 477 7155;0028947771555
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Den Reigen der Veröffentlichungen zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan eröffnet Universal mit einer stattlichen Box, die zehn ausgewählte CDs enthält – jede mit nostalgischem Gelbetikett und liebevoll in ein Album verpackt, das die ...

DG 00289 477 7155 • 10 CD • 655 min.

10.03.08 [9 9 10]

A. Knaifel

472 0832;0028947208327
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Diese CD vermag ich allenfalls mit größter Zurückhaltung zu besprechen, denn eigentlich verbietet sich jede Rezension: Aleksandr Knaifel hat hier Gebete wahrhaftig Musik werden lassen – zunächst eine Psalmodie des russisch-orthodoxen Psalms 51, auf ...

ECM 472 0832 • 1 CD • 53 min.

03.06.05 [10 10 10]

S. Prokofjew • S. Rachmaninow

471 576-2;0028947157625
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Wer erinnert sich nicht, an Mikhail Pletnevs erste Aufnahmen, nachdem er 1978 in überlegenster Manier den Moskauer „Tschaikowsky-Wettbewerb“ gewonnen hatte? Schlanke, klar, ja hart konturierte Bach- und Prokofieff-Interpretationen waren es, die ...

DG 471 576-2 • 1 CD • 71 min.

03.04.03 [9 9 9]

Dimitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 (Das Jahr 1905)

LSO0030;0822231103028
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Die Sinfonien Nr. 11 und 12 von Dmitri Schostakowitsch genießen keinen guten Ruf. In der Sowjetunion galten sie einst als Musterbeispiele für „sozialistischen Realismus“. Alles freilich ist relativ: Gerade die Elfte, durch den Untertitel Das Jahr ...

LSO Live LSO0030 • 1 CD • 72 min.

10.09.02 [7 5 8]

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