Piotr Beczala: Biographie
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Piotr Beczala

Tenor

* 28.12.1966 in Czechowice

Piotr Beczala wird 50 – herzlichen Glückwunsch! Geboren wurde er am 28. Dezember 1966 in Czechowice-Dziedzice. Sein Gesangsstudium absolvierte er in Kattowitz. Nach ersten Engagements in Linz (1992–1997) und anschließend in Zürich hatte er 1997 seinen ersten internationalen Auftritt als Tamino in Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen. Es folgten Einladungen an die Deutsche Oper Berlin und an die Wiener Staatsoper (1998) und seitdem konnte er sich in einer erfolgreichen internationalen Karriere weltweit als einer der Hauptrepräsentanten des lyrischen Tenorfachs etablieren: Der aus Polen stammende Künstler ist regelmäßig zu Gast am Londoner Covent Garden, an der New Yorker MET, in Zürich, Wien, Berlin und bei den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst unter anderem Duca (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Riccardo (Un ballo in maschera), Rodolfo (La bohème), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Faust, Don Ottavio (Don Giovanni) oder Lenski (Eugen Onegin). Piotr Beczalas New Yorker Auftritt im Frühjahr 2009 als Edgardo in Lucia di Lammermoor wurde weltweit in den Kinos übertragen. Er sang hierbei an der Seite von Anna Netrebko. Im Februar 2010 übernahm Beczała an der New Yorker Metropolitan Opera die Rolle des Rodolfo in La Bohème, ebenfalls an der Seite von Anna Netrebko als Mimì. Im Mai 2016 gab er an der Semperoper in Dresden sein umjubeltes Debüt mit der Titelpartie von Richard Wagners Lohengrin mit Anna Netrebko als Elsa an seiner Seite. Piotr Beczała agiert auch sehr erfolgreich als Konzertsolist; sein Konzertrepertoire reicht von Mozart, Cherubini und Schubert über Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms, Bruckner, Berlioz und Dvořák hin bis zu Rossinis Stabat Mater, Verdis Messa da Requiem und Mahlers Das Lied von der Erde. Im Rahmen der Sendung „Eine Lange Nacht über Fritz Wunderlich – Und es blitzen die Sterne“ von Andreas Kloner, die der Deutschlandfunk zum 50. Todestag von Fritz Wunderlich am 17. September 2016 sendete, sagte Kulturwissenschaftler und Fritz-Wunderlich-Experte Jens Malte Fischer, Piotr Beczała sei der einzige Tenor heute, der Fritz Wunderlich, dem wohl größten lyrischen Tenor des 20. Jahrhunderts, nahekomme. 2014 erhielt Piotr Beczala den ECHO Klassik in der Kategorie Sänger des Jahres, 2015 erhielt er den Österreichischen Musiktheaterpreis – ORF III-Publikumspreis. Klassik Heute wünscht weiterhin viel Erfolg!

Biographie Diskographie [7]

Biographie

1966
geboren in Czechowice, Polen. Gesangsstudium in Kattowitz.
1992-1997
Engagements in Linz und Zürich.
1997
Debüt als Tamino bei den Salzburger Festspielen, an der Deutschen Oper Berlin und an der Wiener Staatsoper.
2000
Rollendebüt als Herzog in Verdis Rigoletto an der Oper Zürich. An der Opéra National de Paris Tamino (Zauberflöte). Hirte in Szymanowskis König Roger in Zürich.
2001
Engagements an der Nederlandse Opera in Amsterdam als Lenski in Tschaikowskys Eugen Onegin, und als Orombello in Beatrice di Tenda in Zürich.
2002
Elvino in Bellinis La Sonnambula sowie Herzog in Verdis Rigoletto in Zürich. Gastauftritte in Hamburg als Sänger im Rosenkavalier und in der gleichen Paritie an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
2003
Rodolfo in Puccinis La Bohéme an der Nederlandse Opera Amsterdam. Jenik in Die verkaufte Braut in Zürich.
2004
Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Faust. Alfredo in Verdis La Traviata an der Deutschen Oper Berlin.
2005
Herzog in Verdis Rigoletto in London, Bellinis Beatrice di Tenda an der Hamburgischen Staatsoper.
2006
Debüt an der Mailänder Scala und an der New Yorker Met als Herzog in Rigoletto. An der Bayerischen Staatsoper München Alfredo in La Traviata.
2007
Rollendebüt als Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor in Zürich. Debüt an Teatr Wielki in Warschau als Herzog (Rigoletto). An der Bayerischen Staatsoper Alfredo in La Traviata.
2008
Rollendebüt als Riccardo in Verdis Ein Maskenball an der Staatsoper Unter den Linden. Eugen Onegin an der Londonoer Covent Garden Opera. Alfredo in La Traivata an der Wiener Staatsoper.
2010
Rodolfo (La Bohème) an der Met in New York an der Seite von Anna Netrebko als Mimi.
2012
Rodolfo (La Bohème) bei den Salzburger Festspielen, erneut mit Anna Netrebko als Mimi. Die Premiere sagt Beczala ab, Jonas Kaufmann singt seinen Part vom Notenpult aus, während Beczala, der die Generalprobe noch absolviert hatte, auf der Bühne agiert. Mit 70 Minuten Verspätung konnte die Vorstellung doch noch gerettet werden.
2013
Lensky in Eugen Onegin an der New Yorker Met. Arienabend im Festspielhaus Baden-Baden.
2014
Alfredo Germont in Verdis La traviata an der Mailänder Scala unter der Leitung von Daniele Gatti sowie an der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Dan Ettinger. An der San Diego Oper Riccardo in Verdis Un ballo in maschera, Prinz in Dvoráks Rusalka an der Met und an der Wiener Staatsoper.
2015
Godefroy de Vaudémont in Tschaikowskys Jolanta, Herzog von Manuta in Verdis Rigoletto an der Wiener Staatsoper. Riccardo in Verdis Un ballo in maschera an der Met, Rodolfo in Puccinis La bohème an der Royal Opera Covent Garden London.
2016
Titelpartie in Werther an der Opéra National de Paris, Riccardo in Verdis Maskenball an der Bayerischen Staatsoper, Im Mai Titelpartie in Wagners Lohengrin an der Dresdner Semperoper unter der Leitung von Christian Thielemann, Titelpartie in Charles Gounods Faust bei den Salzburger Festspielen.
2017
Rodolfo in Puccinis La bohème an der New Yorker Met, Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor an der Lyric Opera Chicago, Rodolfo (La bohème) an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Unter den Linden, Riccardo (Un ballo in maschera) an der Wiener Staatsoper und Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns an der Oper Zürich.
2018
Don José in Bizets Carmen an der Wiener Staatsoper, Rodolfo in Verdis Luisa Miller an der Met und am Gran Teatro del Liceu Barcelona, in Massenets Werther Titelpariteie an der Oper Zürich. Einspringen als Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen nach der kurzfristigen Absage von Roberto Alagna.

Rollen und Besetzungen:

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Klangkultur

Diyang Mei

Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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Proteste bei der Preisvergabe

Das Aoi Trio aus Japan

Um Vergleichbarkeit bemüht, hatte die Jury beim gestrigen Finale im Fach Klaviertrio wieder einen engen Parcours aufgestellt. Diesmal war neben der Kammersonate von Hans Werner Henze, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert – eine Revision erfolgte 1963 – eines der beiden großen Trios von Franz Schubert gefordert.

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