Jessye Norman: Biographie
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Jessye Norman

* 15.09.1945 in Augusta, Georgia

Am 15. September 2015 wurde die amerikanische Sopranistin Jessye Norman siebszig Jahre alt. Sie gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Gesangskünstlerinnen der Gegenwart und hat neben der Oper insbesondere als Interpretin eines breitgefächerten Liedrepertoires Maßstäbe gesetzt, das neben dem romantischen deutschen Kunstlied auch französische Mélodies, aber auch "Ausflüge" zum Jazz und Spirituals umfaßt. Den Beginn von Jessye Normans Karriere marktierte 1968 eder Gewinn eines ersten Preises beim ARD-Wettbewerb, der ihr einen Dreijahresvertrag an der Deutschen Oper Berlin einbrachte, ihr einziges festes Engagement. An der Mailänder Scala debütierte sie 1972 als Aida unter der Leitung von Claudio Abbado, 1983 gab sie ihr Met-Debüt als Cassandra in Les Troyen von Hector Berlioz. Als Konzert- und Liedsängerin gastierte Jessye Norman regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie bei der Schubertiade in Hohenems und hat daneben auf Tonträgern ihr außergewöhnliches Können in vielfältiger Weise dokumentiert.

Biographie Diskographie [7]

Biographie

1945
als Tochter eines Versicherungs-Agenten und einer Lehrerin in Augusta (Georgia) geboren;
1967
Studien-Abschluß an der Howard-University (Washington) mit Bachelor-Grad; weitere Studien bei Alice Duschak (Baltimore) und Pierre Bernac (Michigan);
1968
Gewinn des ARD-Wettbewerbs in München;
1969
Ensemble-Mitglied an der Deutschen Oper Berlin (Debüt als Elisabeth in Tannhäuser);
1972
Debüt an der Mailänder Scala (Aïda) und in Londons Covent Garden (Les Troyens), USA-Debüt (Hollywood-Bowl);
1975-80
Keine Opern-Auftritte;
ab 1981
Ausbau der internationalen Karriere als Lied- und Konzert-Sängerin, reglmäßige Liederabende bei den Salzburger Festspielen.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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