Inga Nielsen: Biographie
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Inga Nielsen

* 1946
† 10.02.2008 in Kopenhagen

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1946
geboren als Tochter dänsich-österreichischer Eltern in Dänemark. Studium in Wien, Stuttgart und Budapest.
1975
Christoph von Dohnányi holt sie ins Ensemble der Frankfurter Oper.
1977
Debüt als Adele in der "Fledermaus" an der Wiener Staatsoper. Hier war sie an insgesamt 30 Abenden als Rosalinde ("Die Fledermaus"), Chrysothemis ("Elektra"), Agathe ("Der Freischütz"), Leonore ("Fidelio"), Elsa ("Lohengrin"), Salome und Feldmarschallin ("Der Rosenkavalier") am Haus am Ring zu erleben.
1983
Titelpartie in Hans Werner Henzes "Die englische Katze" bei den Schwetzinger Festspielen.
1987
Debüt als Konstanze (Entführung aus dem Serail) bei den Salzburger Festspielen, Wiederaufnahme 1989. Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Konstanze.
1993
Arien-Konzert mit Plácido Domingo in Kopenhagen, das landesweit im TV ausgestrahlt wird. Debüt an der Oper Zürich als Agathe in Webers "Freischütz" unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Rollendebüt als Salome.
1995
Rollendebüt als Chrysothemis unter Giuseppe Sinopoli. Engagements in dieser rolle in München, Hamburg, Dresden, Amsterdam und Paris.
1996
Chrysothemis (Elektra) an der Hamburgischen Staatsoper unter der Leitung von Simone Young, die damit ihr Debüt in Hamburg gab. Im gleichen Jahr Rollendebüt als Leonore (Fidelio) an der Züricher Oper unter Nikolaus Harnoncourt.
2000
Im September "Tosca" an der Deutschen Staatsoper Berlin, im Oktober an der Bayerischen Staatsoper "Die Frau ohne Schatten", im November in Hamburg Kurt Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny", im Dezember Chrysothemis an der Wiener Staatsoper.
2002
Letzter Auftritt an der Wiener Staatsoper als Kaiserin in "Die Frau ohne Schatten".
2008
Am 11. Februar stirbt Inga Nielson in Kopenhagen. Sie war mit Robert Hale verheiratet und gab als Gastdozentin an der Königlichen Musikhochschule in Kopenhagen ihre Berufserfahrung an junge Studenten weiter.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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