Melos Quartett: Biographie
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Melos Quartett


Biographie Diskographie [1]

Biographie

1965
Drei junge Stimmführer des Heilbronner Orchesters und einer des Stuttgarter Kammerorchesters treffen erstmalig im Herbst zusammen und musizieren anläßlich einer Hochzeit Haydns Vogel-Quartett und Mozarts Veilchen vom Blatt und beschließen nach diesem Erlebnis miteinander zu üben: Das Melos Quartett ist geboren. Wie kamen die Herren auf den Namen Melos? Schaut man in einem Lexikon nach, so stößt man auf die griechische Kykladeninsel Melos (neugriechisch Milos) sowie auf den Begriff Melodie (vom Griechischen: melos). Weit gefehlt! Silben schüttelnd findet sich ihr Name: aus Melcher und Voss wird „Melos“, der Cellist Buck wohnt ohnehin in der Melonenstrasse.
1966
Bereits im Jahr 1966 wird das Quartett in der Reihe „Podium Junger Künstler“ der „Stiftung Deutsches Musikleben“ nominiert. Im gleichen Jahr gewinnen die Herren Wilhelm Melcher, Gerhard Voss, Hermann Voss und Peter Buck den „Genfer Wettbewerb“ sowie den „Prix Americane“ in Rio de Janeiro.
1967
Der Weg des Melos Quartetts in die Höhen und Tiefen des Weltruhmes war vom Mut zum Risiko geprägt. Im Jahre 1967 geben alle vier Musiker ihre gesicherten Orchesterstellen zu Gunsten des gemeinsamen Wagnisses und einer ungesicherten Zukunft auf. Dieser Mut wird alsbald belohnt: erste Plattenverträge mit der amerikanischen Vox- und der Intercord-Gesellschaft.
1969
1969 folgt ein Vertrag mit der Deutschen Grammophon. Bereits 1967 bereist das Quartett West- und Osteuropa sowie den Nahen Osten. Mit ihrem frischen, unverbrauchten Musizieren, ihrem hohen spieltechnischen Niveau, ihrer Vitalität und Homogenität erobern sie die Herzen und Ohren des Publikums und der Presse. In den kommenden 38 Jahren reist das Melos Quartett rund um den Globus. Es gibt keinen Kontinent und kaum ein Festival, das sich nicht rühmen kann, das Melos Quartett zu Gast gehabt zu haben. Von Beginn an hat das Melos Quartett großen Wert auf eine breite Fächerung seines Repertoires gelegt. Neben dem klassisch-romantischen Bereich setzt sich das Quartett mit weniger bekannten Stücken auseinander wie etwa Regers op. 109, den Cherubini- Quartetten sowie mit Werken von Beerwald, Villa-Lobos und Pfitzner, um nur einige zu nennen. Zählt man allein die interpretierten Werke des 20. Jahr-hunderts, so kommt man im Laufe der Jahre auf 90 Stücke. Zahlreiche Werke der Avantgarde wurden von dem Quartett uraufgeführt und aufgenommen, u.a. von Kelemen, Wittinger, Fortner, von Bosen und Pflüger. Es kamen vollständige Quartett- und Quintett-Zyklen von Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Bartók und Schumann zur Aufführung und wurden zum Teil von der DG aufgenommen. Ab dem Jahr 1975 unterrichtet das Quartett junge Streichquartette der Musikhochschule im Konzertsaal des Stuttgarter Wilhelmpalais. Ab 1980 werden sie als Ordentliche Professoren an die Musikhochschule berufen. Der Quartettunterricht findet grenzüberschreitende Resonanz, und so kommen Nachwuchsquartette aus Frankreich, Belgien, Österreich, Japan, Polen und der Schweiz. Inzwischen bekannte Namen ihrer Schüler sind u.a. das Parisii-, Goldberg-, Sine Nomine-, Lotus-, Dafo-, Henschel- und Signum Quartett. Viele begabte junge Musiker gingen auch durch die Melos Instrumentalklasse beispielsweise die Geigerin Tanja Becker-Bender, der Geiger Gregor Hübner, die Bratschistin Tomoko Ariu, der Cellist Zoltan Paulich und der Cellistin Kirill Kraftsov. Im Jahre 1993 verließ Gerhard Voss das Melos Quartett. Mit Ida Bieler am zweiten Geigenpult gelang ein Wechsel, der neu inspirierte. 40 Jahre Bühnenpräsenz ist schon außergewöhnlich. In diesen langen Jahren stets auf höchstem Niveau und mit einem persönlichen, unverwechselbaren Stil zu interpretieren, zeichnet die Karriere des Melos Quartetts besonders aus. Ein Kapitel deutscher Kammermusiktradition neigt sich seinem Ende entgegen.
1975
ereits 1967 bereist das Quartett West- und Osteuropa sowie den Nahen Osten. Mit ihrem frischen, unverbrauchten Musizieren, ihrem hohen spieltechnischen Niveau, ihrer Vitalität und Homogenität erobern sie die Herzen und Ohren des Publikums und der Presse. In den kommenden 38 Jahren reist das Melos Quartett rund um den Globus. Es gibt keinen Kontinent und kaum ein Festival, das sich nicht rühmen kann, das Melos Quartett zu Gast gehabt zu haben. Von Beginn an hat das Melos Quartett großen Wert auf eine breite Fächerung seines Repertoires gelegt. Neben dem klassisch-romantischen Bereich setzt sich das Quartett mit weniger bekannten Stücken auseinander wie etwa Regers op. 109, den Cherubini- Quartetten sowie mit Werken von Beerwald, Villa-Lobos und Pfitzner, um nur einige zu nennen. Zählt man allein die interpretierten Werke des 20. Jahr-hunderts, so kommt man im Laufe der Jahre auf 90 Stücke. Zahlreiche Werke der Avantgarde wurden von dem Quartett uraufgeführt und aufgenommen, u.a. von Kelemen, Wittinger, Fortner, von Bosen und Pflüger. Es kamen vollständige Quartett- und Quintett-Zyklen von Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Bartók und Schumann zur Aufführung und wurden zum Teil von der DG aufgenommen. Ab dem Jahr 1975 unterrichtet das Quartett junge Streichquartette der Musikhochschule im Konzertsaal des Stuttgarter Wilhelmpalais. Ab 1980 werden sie als Ordentliche Professoren an die Musikhochschule berufen. Der Quartettunterricht findet grenzüberschreitende Resonanz, und so kommen Nachwuchsquartette aus Frankreich, Belgien, Österreich, Japan, Polen und der Schweiz. Inzwischen bekannte Namen ihrer Schüler sind u.a. das Parisii-, Goldberg-, Sine Nomine-, Lotus-, Dafo-, Henschel- und Signum Quartett. Viele begabte junge Musiker gingen auch durch die Melos Instrumentalklasse beispielsweise die Geigerin Tanja Becker-Bender, der Geiger Gregor Hübner, die Bratschistin Tomoko Ariu, der Cellist Zoltan Paulich und der Cellistin Kirill Kraftsov. Im Jahre 1993 verließ Gerhard Voss das Melos Quartett. Mit Ida Bieler am zweiten Geigenpult gelang ein Wechsel, der neu inspirierte. 40 Jahre Bühnenpräsenz ist schon außergewöhnlich. In diesen langen Jahren stets auf höchstem Niveau und mit einem persönlichen, unverwechselbaren Stil zu interpretieren, zeichnet die Karriere des Melos Quartetts besonders aus. Ein Kapitel deutscher Kammermusiktradition neigt sich seinem Ende entgegen.
1980
Ab 1980 werden sie als Ordentliche Professoren an die Musikhochschule berufen. Der Quartettunterricht findet grenzüberschreitende Resonanz, und so kommen Nachwuchsquartette aus Frankreich, Belgien, Österreich, Japan, Polen und der Schweiz. Inzwischen bekannte Namen ihrer Schüler sind u.a. das Parisii-, Goldberg-, Sine Nomine-, Lotus-, Dafo-, Henschel- und Signum Quartett. Viele begabte junge Musiker gingen auch durch die Melos Instrumentalklasse beispielsweise die Geigerin Tanja Becker-Bender, der Geiger Gregor Hübner, die Bratschistin Tomoko Ariu, der Cellist Zoltan Paulich und der Cellistin Kirill Kraftsov. Im Jahre 1993 verließ Gerhard Voss das Melos Quartett. Mit Ida Bieler am zweiten Geigenpult gelang ein Wechsel, der neu inspirierte. 40 Jahre Bühnenpräsenz ist schon außergewöhnlich. In diesen langen Jahren stets auf höchstem Niveau und mit einem persönlichen, unverwechselbaren Stil zu interpretieren, zeichnet die Karriere des Melos Quartetts besonders aus. Ein Kapitel deutscher Kammermusiktradition neigt sich seinem Ende entgegen.
1993
Im Jahre 1993 verließ Gerhard Voss das Melos Quartett. Mit Ida Bieler am zweiten Geigenpult gelang ein Wechsel, der neu inspirierte. 40 Jahre Bühnenpräsenz ist schon außergewöhnlich. In diesen langen Jahren stets auf höchstem Niveau und mit einem persönlichen, unverwechselbaren Stil zu interpretieren, zeichnet die Karriere des Melos Quartetts besonders aus. Ein Kapitel deutscher Kammermusiktradition neigt sich seinem Ende entgegen.
2005
Das Melos Quartett feiert sein vierzigjähriges Bestehen. 40 Jahre aktives Musizieren als Quartett ist außergewöhnlich. In vier Jahrzehnten stand das Melos Quartet für höchstes Niveau und einen persönlichen, unverwechselbaren Stil. Ein Kapitel deutscher Kammermusiktradition neigt sich seinem Ende entgegen.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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