Lauritz Melchior: Biographie
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Lauritz Melchior

* 20.03.1890 in Kopenhagen
† 18.03.1973 in Santa Monica

Lauritz Melchior gilt als einer der größten Wagner-Tenöre der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 20. März 1890 in Kopenhagen geboren. Dort studierte er bei Paul Bang und debütierte 1913 als Bariton in der Rolle des Silvio in Leoncavallos I Pagliazzi. Vier Jahr lang sang er Bariton-Rollen, dann ließ er sich von Vilhelm Herold auf das Tenorfach umschulen. 1918 interpretierte er als Tannhäuser (Wagner) zum ersten Mal eine Rolle in der neuen Stimmlage. Zunächst übernahm er aber auch weiterhin Bariton-Rollen. Erst 1921 entschied er sich für eine reine Tenor-Karriere und bildete sich in diesem Stimmfach bis 1923 bei verschiedenen Lehrern weiter aus. Seine Karriere als Wagner-Interpret begann am 14. Mai 1924 als Siegmund (Die Walküre) in einer Aufführung im Londoner Covent Garden. Cosima und Siegfried Wagner wurden auf ihn aufmerksam und luden ihn 1924 zum ersten Mal nach Bayreuth ein. Von da an gab er bis 1931 jeden Sommer dort Gastspiele. 1925 debütierte er an der Wiener Staatsoper und etablierte sich mit einem triumphalen Tannhäuser am 17. Februar 1926 an der New Yorker Met als der führende Wagner-Tenor, der er bis 1950 blieb. Die Rolle des Tristan (Tristan und Isolde) interpretierte er mehr als 200mal, die des Siegfried (Der Ring des Nibelungen) 118mal. Warum Lauritz Melchior 1950 seine Karriere abrupt beendete, ist bis heute unklar. Er wurde mit dem Titel eines Kammersängers ausgezeichnet und stiftete aus Anlass seines 75. Geburtstages die Melchior Heldentenor-Foundation, die junge Heldentenöre fördert. Lauritz Melchior starb am 18. März 1973 in Santa Monica, Kalifornien.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1890
geboren am 20.3. in Kopenhagen, Ausbildung in seiner Heimatstadt zunächst als Bariton.
1913
Bühnendebüt als Silvio. Weitere Rollen in jener Zeit waren Luna, Gérmont bis ihm Madame Cahier riet, Tenorpartien zu studieren.
1918
Debüt als Tannhäuser an der Königlichen Oper Kopenhagen, weitere Studien bei Anna Bahr-Mildenburg.
1924
Durchbruch mit Siegmund an der Covent Garden Opera, London, im gleichen Jahr erstes Engagement nach Bayreuth.
1924-1931
regelmäßige Auftritte in Bayreuth
1926
Met-Debüt mit Tannhäuser
1950
Abschied von der Met mit Lohengrin.
1960
Abschiedsvorstellung mit "Lohengrin" anläßlich seines 70. Geburtstags in Dänemark.
1973
gestorben am 18.3. in Santa Monica, Kalifornien.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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