Waltraud Meier: Biographie
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Waltraud Meier

Mezzosopranistin

* 09.01.1956 in Würzburg

Nicht nur als Wagner-Sängerin ist die Mezzosopranistin Waltraud Meier berühmt, sondern auch als Liedinterpretin. Sie studierte zunächst Anglistik und Romanistik, nahm aber gleichzeitig Gesangsunterricht. 1976 entschied sie sich für ihre sängerische Laufbahn und debütierte an der Würzburger Oper in der Partie der Lola in Cavalleria Rusticana. In den folgenden Jahren erarbeitete sie sich in festen Engagements in Mannheim, Dortmund, Hannover und Stuttgart ein breites Repertoire. Ihr internationales Debüt gab Waltraud Meier 1980 am Teatro Colon in Buenos Aires als Fricka in Wagners Walküre. Als Kundry in Wagners Parsifal begann 1983 bei den Bayreuther Festspielen ihre Weltkarriere, die Waltraud Meier an die Covent Garden Opera London, die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper und an die Bayerische Staatsoper München geführt hat. Heute gilt sie mit ihrer Darstellung der Kundry, Isolde, Ortrud, Venus und Sieglinde als eine der bedeutenden Wagner-Sängerinnen unserer Zeit.

Biographie Diskographie [12]

Biographie

9.1.1956
geboren in Würzburg. Sie nimmt privaten Gesangsunterricht und singt zunächst im Opernchor.
1975
Debüt am Würzburger Stadttheater als Lola in Cavalleria rusticana.
1978
Engagements führen sie an das Nationaltheater Mannheim, nach Dortmund, Hannover und Stuttgart.
1980
Debüt am Teatro Colon in Buenos Aires als Fricka (Ring).
1983
Bayreuth-Debüt als Kundry in Parisifal.
1984
Brangräne in Bayreuth (Tristan und Isolde) und an der Pariser Oper, Covent Garden Debüt als Eboli (Don Carlos).
1987
Debüt an der Met in New York als Fricka, im gleichen Jahr Debüt an der Wiener Staatsoper als Kundry.
1988
Venus in Wagners Tannhäuser an der Wiener Staatsoper.
1993
Auch in Sopranpartien erfolgreich, vor allem als Isolde (Tristan und Isolde).
1988
Ernennung zur Kammersängerin in Wien.
2004
Die Sängerin pausiert ein Jahr lang mit ihren Opernauftritten und gibt ausschießlich Liederabenden, so u.a. bei den Münchern Opernfestspielen mit Liedern von Brahms, Wolf und Schubert.
2012
TAnnhäuser-Venus und Leonore (Fidelio) an der Bayerischen Staatsoper, Sieglinde (Die Walküre) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.
2013
Orturd (Lohengrin) an der Deutschen Oper Berlin. Isolde an der Bayerischen Staatsoper München, Waltraute (Götterdämmeriung) an der Mailänder Scala, Klytämnestra (Elektra) an der Opéra National de Paris und der Sächsischen Staatsoper Dresden.
2014
Isolde am Teatro Colón in Buenos Aires und an der Staatsoper Berlin, Kundry (Parsifal) an der Wiener Staatsoper, Ortrud an der Deutschen Oper Berlin.
2015
Isolde und Elektra bei den Münchner Opernfestspielen, Konzert beim Kissinger Sommer, Sieglinde beim Spring Festial in tokio,
2016
Sieglinde (Die Walküre) an der Wiener Staatsoper, Kundry (Parsifal) bei den Festtagen an der Staatsoper Berlin, Klytämnestra (Elektra) an der Deutschen Oper Berlin.
2017
Im Juni Klytemnestra in Elektra an der Wiener Staatsoper und in diesem Zusammenhang Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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