Emmanuel Krivine: Biographie
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Emmanuel Krivine

* 07.05.1947 in Grenoble

Emmanuel Krivine, den die britische Zeitung „The Guardian“ als „einen der besten Dirigenten unserer Zeit“ bezeichnete, hat durch seinen Vater russische und durch seine Mutter polnische Wurzeln. Er begann schon sehr früh eine Laufbahn als Geiger und erhielt mit 16 Jahren den Ersten Preis des Pariser Konservatoriums. Als Stipendiat der Chapelle Musicale Reine Elisabeth studierte er mit Henryk Szeryng und Yehudi Menuhin und überzeugte bei den renommiertesten Wettbewerben. Nach einer Begegnung mit Karl Böhm 1965 in Salzburg widmete er sich immer mehr dem Dirigieren. Von 1976 bis 1983 war er ständiger Gastdirigent des Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France und wurde von 1987 bis 2000 Chefdirigent des Orchestre National de Lyon sowie für elf Jahre Leiter des Orchestre Français des Jeunes. Danach arbeitete er regelmäßig als Gastdirigent mit den bedeutendsten Orchestern der Welt: Berliner Philharmoniker, Concertgebouw Amsterdam, London Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, NHK Tokyo, Yomiuri Symphony Orchestra sowie die Orchester von Boston, Cleveland, Philadelphia und Los Angeles sowie das Philharmonische Orchester Luxemburg, dessen Erster Gastdirigent er im Jahre 2002 wurde. Seit 2006 war er Musikalischer Leiter und Chefdirigent. Im Mai 2009 verlängerte Krivine seinen Vertrag mit dem OPL bis zur Saison 2014/2015. Seit letztes Konzert als Chefdirigent des Orchestre Philharmonique du Luxembourg leitete Krivine Anfang Juli 2015. Seit der Konzertsaison 2015/2016 ist Krivine Erster Gastdirigent des Scottish Chamber Orchestra („Principal Guest Conductor of the Scottish Chamber Orchestra“). Am 7. Mai 2017 darf der gefeierte Dirigent seinen 70. Geburtstag feiern. Herzlichen Grlückwunsch!

Biographie Diskographie [4]

Biographie

1947
geboren in Grenoble (Frankreich) als Sohn russisch-polnischer Eltern.
1960
Violinstudium am Pariser Conservatoire.
1963
Erster Preis des Pariser Conservatoire im Fach Violine.
1965
Begegnung mit Karl Böhm in Salzburg. Neben seiner Solistentätigkeit Beginn der Arbeit als Dirigent.
1968
Gewinner des Büsseler Concours Reine Elisabeth.
1976-1983
Ständiger Gastdirigent des Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France.
1981
Ein Autounfall zwingt Emmanuel Krivine, das Violinspiel aufzugeben und sich ganz dem Dirigieren zu widmen.
ab 2001
Regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg als ständiger Gastdirigent.
2006/2007
Mit Beginn der Spielzeit 2006/2007 wird Emmanuel Krivine Chefdirigent des Orchestre Philharmonique du Luxembourg.
1987-2000
Chefdirigent des Orchestre National de Lyon und Leiter des Orchestre Français des Jeunes.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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